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Auswärts mit vier Punkten

Quelle: Imago

Trotz Punktgewinn war RWK-Coach Markus Lönnes mit seinen Damen im Spielen gegen den TSV Mannheim nicht zufrieden.

Die Bundesliga-Teams von Rot-Weiß Köln haben sich am Wochenende auf fremdem Terrain bravourös geschlagen: Sowohl die Herren als auch die Damen holten satte vier Zähler auf ihrer Auswärtstour.

Vier Punkte konnten sich die Herren von Rot-Weiß Köln am langen Wochenende sichern und verteidigten damit die Spitzenposition in der Hockey-Bundesliga. Trotz Verletzungssorgen (mit Timo Weß, Philipp Zeller und Stefan Menke waren kurzfristig drei Stützen ausgefallen) siegte der Tabellenführer mit 4:2 beim Mannheimer HC.

RWK-Coach Stefan Kermas war mit dem Ergebnis sehr zufrieden,: „Angesichts der dramatischen Personalsituation war dieser Dreier sicher im Vorfeld überhaupt nicht zu erwarten. Deshalb freuen wir uns umso mehr darüber. Mein Team hat kämpferisch überzeugt und am Ende auch verdient gewonnen.“

Gegen den SC Frankfurt 1880 zeigte seine Mannschaft dann Moral. Einen 1:3-Rückstand konnte man durch Tore von Christoph Menke und Daniel Montag egalisieren, so dass die Tabellenführung in Kölner Hand bleibt.

„Wir spielen momentan am Limit“

„Wir haben heute mit einer mäßigen Leistung einen Punkt gewonnen. Frankfurt mit einer guten Leistung zwei verloren“, bewertete Kermas die Punkteteilung. Dennoch war er mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir spielen momentan am Limit. Neun Verletzte im Kader sind eben nicht so einfach zu ersetzen.“

Ebenfalls vier Punkte ergatterten die RWK-Damen und sind nun Fünfter. Beim Mannheimer HC sicherte ein Siebenmeter-Treffer von Rebecca Grote den 2:1-Erfolg. In einer ausgeglichenen Partie scheiterte der Gastgeber insbesondere an seiner Chancenverwertung: Gleich acht Strafecken ließ man in der zweiten Halbzeit ungenutzt.

„Unglaublich naiv gespielt“

Nicht zufrieden war RWK-Coach Lönnes mit der Leistung im zweiten Spiel des Wochenendes:: „Das war heute Kölner A-Mädchen gegen Mannheimer Damen. Wir haben unglaublich naiv gespielt und dem TSV mit vielen Ballverlusten quasi jede gefährliche Szene selbst aufgelegt“, zeigte er sich enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft. „Wir können froh sein, so kurz vor Schluss noch den Ausgleich zu machen.“

Erst in der letzten Minute glich Inga Stöckel die Führung des TSV Mannheim, für den zweimal Nationalspielerin Fanny Rinne erfolgreich war, aus. Zuvor hatte Rebecca Grote die Kölnerinnen in Front gebracht. Nächstes Wochenende geht es für das Lönnes-Team vor heimischem Publikum gegen den Berliner HC (Samstag, 15 Uhr) und den Klipper THC (Sonntag, 12 Uhr).

Die Herren haben ebenfalls zwei Heimspiele: Erst ist am Samstag um 17 Uhr der direkte Verfolger Berliner HC zu Gast, einen Tag später spielt der Spitzenreiter um 14 Uhr gegen Blau-Weiß Köln.