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Athleten des ASV Köln überzeugen

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den ASV-Nachwuchssprintern Joshua Hartmann (U20) und Beauty Somuah (U18). Die beiden Jugendlichen konnten am vergangenen Wochenende beide die Normen für Ihre entsprechenden internationalen Nachwuchsmeisterschaften bei der Sparkassen-Gala in Regensburg abhaken.
Hartmann

Joshua Hartmann hat sich in die ASV-Geschichtsbücher eingetragen. Die 400 Meter lief er in 47,15 Sekunden und stellte damit einen neuen Vereinsrekord auf (Foto: imago/Beautiful Sports)

Den Anfang machte am Samstag Joshua Hartmann über 400m. Bereits Anfang Mai hatte er in Halle im Rahmen der Deutschen U20-Nationalstaffel über 4x400m ein sehr starkes Rennen gezeigt. Der erste Einzelstart vor zwei Wochen beim internationalen Pfingstsportfest in Rehlingen war dann im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig vom Winde verweht.

Zwar setzte sich der Deutsche U18-Meister des Jahres 2016 mit einer neuen Bestzeit von 47,97s auf Platz 4 der Deutschen Bestenliste, aber der Nachwuchsathlet und sein Trainer Jannik Engel wollten mehr. Nach einem tollen 100m-Rennen in 10,61s in der Zwischenzeit war klar, dass die Form da ist und bei guten äußeren Bedingungen auch eine erhebliche Steigerung der 400m-bestzeit kommen muss.

Neuer Vereinsrekord für Hartmann

Was Hartmann dann aber in Regensburg auf die Bahn zauberte, sorgte für Staunen: Mit 46,96 stürmte er an die Spitze der Deutschen Bestenliste und klar unter die Einzelnorm von 47,15s des DLV für die U20-Weltmeisterschaften vom 10. bis 15. Juli im finnischen Tampere. Seit 1988 stand der Vereinsrekord des ASV Köln bei 47,18s.

Auch wenn er bisher der einzige Athlet mit der Norm ist, darf sich Hartmann aber noch nicht ganz sicher sein. In gut zwei Wochen findet in Mannheim die internationale Bauhausgala statt, nachdem der DLV dann endgültig die beiden besten Deutschen Athleten bei erfüllter Norm für die U20-WM nominiert.

Ob sie für einen internationalen Start nominiert wird, weiß Beauty Somuah dagegen schon eine Woche früher. Die schnellsten U18-Athleten hat der DLV am 16. Juni nach Schweinfurt zu seiner U18-Gala eingeladen. Die Vorzeichen stehen allerdings auch hier nach dem letzten Wochenende nicht schlecht.

Somuah in guter Form

11,90s fordert der Verband von seinen U18-Sprinterinnen für eine Teilnahme an den U18-Europameisterschaften vom 05. bis 08. Juli in Györ (Ungarn). Somuah meisterte diese Hürde mit 11,85s in Regensburg souverän und muss jetzt in Schweinfurt unter die beiden schnellsten Deutschen kommen, um nominiert zu werden.

„Nachdem Beauty 2017 für viele doch noch sehr überraschend den Sprung ins Halbfinale der U18-Weltmeisterschaften in Nairobi (KEN) geschafft hat, ist es uns im Winter gelungen zwei Nachwuchssprinter (Hartmann und Cynthia Kwofie) im Rahmen eines U20-Länderkampfs in der Deutschen Nationalmannschaft zu platzieren“, so Tobias Rüttgers, Trainer von Somuah und sportlicher Leiter der Leichtathletik im ASV Köln. „Es ist natürlich super, dass jetzt für den Sommer 2018 die Vorzeichen ähnlich gut stehen. Der Nachwuchs ist auf einem richtig guten Weg.“