Köln.Sport

99ers siegen in Salzburg

Fotograph: Gero Müller-Laschet

DIe 99ers siegten in Salzburg erst nach Verlängerung

Mit einem 79:74 räumten die Kölner Rollstuhlbasketballer letzte Zweifel am Ligaverbleib aus. Das Spiel fand mit Verspätung statt, da die Busfahrt nach Österreich unerwartet lange dauerte.

Der Aufsteiger aus Salzburg verlangte den Kölnern, die ohne ihren Coach Martin Otto auskommen musste, alles ab. Erst nach Verlängerung konnte das Team einen letztendlich verdienten Sieg einfahren. Zur Halbzeit führten die 99ers mit 37:31, vor allem Dank eines stark aufspielenden Frederic Jäntsch (12 Punkte) und den konstanten Punktelieferanten Jaap Smid (24 Punkte) und Thomas Becker (31 Punkte). Nach der Pause fanden die Österreicher allerdings immer besser ins Spiel und dominierten phasenweise das dritte Viertel. Das vierte Viertel war zerfahren und punktearm. Köln hatte Glück das der Salzburger Abdulgazi Karaman seine beiden Freiwürfe kurz vor Schluss nicht im Korb unterbringen konnte, denn das wäre die Führung für die Österreicher gewesen. Es ging also in die Verlängerung, in der die Kölner sich dann aber besser und vor allem abgezockter präsentierten.

Das, dass Spiel überhaupt stattfand hatten die Kölner den fairen Salzburgern zu verdanken, denn der Bus mit Spielern und Fans der 99ers brauchte unerwartet lange (12 Stunden), aber die Salzburger ließen sich auf eine zeitliche Verschiebung ein.

Dank des Sieges können die 99ers wohl für eine weitere Spielzeit in der obersten deutschen Rollstuhlbasketballliga planen.

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