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99ers gewinnen Basketballkrimi

Ein absolutes Spitzenspiel lieferten sich am Wochenende die Köln 99ers gegen die BG Baskets Hamburg und konnten binnen knapp zwei Minuten in der Schlussphase die Partie zum lautstark umjubelten 61:57 Sieg für sich entscheiden.

Foto: Gero Müller-Laschet

Zuvor hatten die Fans ein Spiel mit Höhen und Tiefen erlebt. Ein unglücklicher Start, bei dem die Hausherren gleich mit 0:8 in Rückstand gerieten, verhieß nichts Gutes. Doch die 99ers zeigten Moral und kämpften sich in die Partie zurück. Bis zum Ende des 1. Viertels war das Spiel bereits gedreht (17:15). In dieser Phase hatte Umut Akbay einen riesigen Anteil am Kölner Comeback und erzielte zehn seiner insgesamt 14 Punkte.

Von nun an entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, bei dem Fans voll auf ihre Kosten kamen. Nach mehrmaligem Führungswechsel ging es mit 31:31 in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel zeigten beide Teams tollen Rollstuhlbasketball. Mit einem Spielstand von 45:45 musste das Schlussviertel die Entscheidung bringen.

Spektakuläres Schlussviertel

Zunächst waren es erneut die Gäste, die mit einem 0:8 Lauf die Vorentscheidung herbeiführen wollten. Den 99ers gelang in den ersten drei Minuten kein einziger Korb mehr. Erst mit zwei erfolgreichen Mitteldistanzwürfen von dem sehr starken Thomas Reier, der am Ende mit 21 Punkten Topscorer seines Teams wurde, starteten die Kölner die Aufholjagd.

Aber Hamburg hielt hier bis 1,48 Minuten vor Ende noch mit. Mit der Einwechslung von Spielertrainer Mathew Foden kam deutlich mehr Dynamik ins Spiel der Hausherren. 60 Sekunden vor Ende der Partie erzielte er über das 55:57 mit zwei Freiwürfen den 57:57 Ausgleich und lenkte von nun an das Spiel. Die Kölner Verteidigung agierte nun sehr entschlossen.

Foden dreht auf

Den letzten Wurfversuche der Hanseaten konnten die 99ers erfolgreich stören und nutzen diesen Ballgewinn über Assists von Mathew Foden auf Thomas Reier zur 59:57 Führung. Nun waren die Kölner Fans, die ihr Team die ganze Spielzeit über frenetisch angefeuert hatten, nicht mehr zu halten. Als nur noch wenige Sekunden auf der Uhr waren, machte Hillevi Hansson dann auch den Deckel drauf und versenkte den Ball zum abschließenden 61:57.

Mathew Foden gab nach dem Spiel zu Protokoll, „Wir haben heute toll als Team gekämpft und uns den Sieg erarbeitet, aber unsere Fans waren unglaublich und haben uns über 40 Minuten hinweg motiviert und hatten einen riesigen Anteil an diesem tollen Erfolg! Vielen Dank dafür an alle!“