Köln.Sport

99er in London dabei

Foto: Gero Müller-Laschet

Björn Lohmann (r.) geht in London mit der Nationalmannschaft auf Medaillen-Jagd.

Der Kölner Spieler Björn Lohmann ist von Nationaltrainer Nicolai Zeltinger für den Kader der Paralympics nominiert worden. Ein weiterer Kölner hatte beim Sichtungslehrgang aber das Nachsehen.

Die Vorbereitungen für die paralympische Sportart Rollstuhlbasketball laufen bereits auf Hochtouren. Ende August beginnen die Paralympics in London und nun hat Nationaltrainer Nicolai Zeltinger letzte Personalentscheidungen getroffen. Beim Sichtungslehrgang nominierte der Cheftrainer seinen 12-köpfigen Kader. Mit dabei ist der Kölner Björn Lohmann. Vor der Saison war er – einer der besten Spieler der Welt auf seiner Postion – vom rheinischen Nachbarn aus Bonn in die Domstadt gewechselt. Bei den XIV. Paralympics in London wird Björn Lohmann also die Kölner Farben im Herrenteam mit der Deutschen Nationalmannschaft repräsentieren und um eine Medaille kämpfen.

Nach dem zweiten intensiven Trainingslager musste Headcoach Nicolai Zeltinger aus dem 20-köpfigen Kader zwölf Spieler aussuchen, die nach der Silbermedaille bei der EM in Israel vergangenen September, erneut nach Edelmetall greifen sollen. Der Kader blieb im Vergleich zum letzten Herbst gleich. Nur ein Spieler wurde ausgetauscht. Leider traf es dabei den Kölner Center Thomas Becker, der durch einen „Low-Pointer“ ersetzt wurde. „Der Coach meinte, ich hätte mich verbessert, aber taktisch würde eine andere Lösung mehr Sinn machen“, so der enttäuschte Kölner. Becker wechselte, wie sein Mannschaftskamerad Lohmann, zu Beginn der Saison von Bonn nach Köln. Er konnte aber trotz der Tatsache, dass er der mit 19,1 Punkten/Spiel Topscorer im Kölner Team wurde, den Nationaltrainer nicht überzeugen. „Ich bin davon überzeugt, dass wir erneut ein außergewöhnlich gutes Team ausgewählt haben. Hierbei mussten wir berücksichtigen, dass sich die Klassifizierung von Jan Haller und Thomas Gundert nach der EM 2011 verändert hat“, so Nicolai Zeltinger zu seiner Personalentscheidung.

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