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Fortuna: Heimstärke gegen Halle zeigen

Cauly Oliveira Souza (re.) und Fortuna Köln wollen im Heimspiel gegen Halle auch zuhause wieder punkten Foto: imago/Sportfoto Baumann

Cauly Oliveira Souza (re.) und Fortuna Köln wollen im Heimspiel gegen Halle auch zuhause wieder punkten
Foto: imago/Sportfoto Baumann

Am Samstag (14 Uhr) empfängt Fortuna Köln im Südstadion den Halleschen FC und will mit drei Punkten die Position in der Spitzengruppe der 3. Liga festigen. 

In den nächsten drei Spielen muss Drittligist SC Fortuna Köln auf die Dienste von Innenverteidiger Boné Uaferro verzichten. Nach einem, vom Schiedsrichter als Tätlichkeit ausgelegten, Schubser gegen Großaspachs Timo Röttger, zog der DFB den Defensivakteur vorläufig aus dem Verkehr. Obwohl der 24-Jährige seine Mannschaft durch den Platzverweis schwächte, mochte Fortuna-Trainer Uwe Koschinat der Aktion im Nachgang zumindest doch etwas Positives abgewinnen: „Die Mannschaft ist nach dem Platzverweis noch enger zusammengerückt. Jeder hat ein paar Schritte mehr gemacht. Das ist ein Zeichen, dass die Jungs als Gemeinschaft gut funktionieren“, lobte Koschinat zufrieden angesichts des 3:2-Erfolgs in Großaspach, der trotz der langen Unterzahl eingefahren wurde.

Am Samstag gilt es für die Südstädter nun, auch im eigenen Wohnzimmer wieder zu punkten. Zu Gast ist mit dem Halleschen FC ein Gegner, vor dem Uwe Koschinat höchsten Respekt hegt: „Eine unangenehme Mannschaft, die am Saisonende zur Spitzengruppe gehören wird“, ist sich der Übungsleiter sicher. Damit auch die Fortuna noch möglichst lange aus obersten Gefilden grüßen darf, ist ein Heimerfolg notwendig. Zudem ist Wiedergutmachung angesagt für den jüngsten Auftritt vor eigenem Publikum, der beim 0:2 gegen Hansa Rostock ordentlich in die Hose ging.

Doch bei der Fortuna schaut man in diesen Tagen optimistisch nach vorne, auch weil mit Hamdi Dahmani und Cauly Oliveira Souza zwei Spieler ihren Leistungssprung aus der Vorsaison bislang mehr als bestätigen konnten und immer mehr zu „Spielentscheidern“ werden, wie Koschinat sagt. Im Schatten der beiden Offensivkräfte zeigt sich auch Außenspieler Lars Bender in guter Verfassung. In Großaspach gelang ihm bereits sein zweiter Saisontreffer. „Lars ist taktisch sehr intelligent, zeigt eine hohe Verlässlichkeit und ist momentan für uns unersetzlich“, lobt Koschinat seinen Schützling, den er schon aus gemeinsamen Koblenzer Zeiten kennt.

Neben Oliveira Souza, Dahmani und Bender werden die Augen am Samstag auch auf Daniel Flottmann gerichtet sein. Oder vielmehr auf seine Kapitänsbinde. Die erstrahlt nämlich in ungewohntem Pink. Eine Aktion, die in Zusammenhang mit dem „Pinktober“ steht. Der Monat, der insbesondere im US-Sport genutzt wird, um auf den Kampf gegen Brustkrebs aufmerksam zu machen. Im vergangenen Jahr hatten unter anderem auch schon die Kölner Haie ihre Unterstützung gezeigt, in dem sie in pinkfarbenen Trikots gespielt haben.

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