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1. FC Köln: Pflichttermin in der Hauptstadt

Jonas Hector, 1. FC Köln

Nationalspieler Jonas Hector und seine Kollegen sind im ersten Pflichtspiel der Saison in der Hauptstadt gefordert
Foto: imago/Jan Hübner

Mit dem Pokalspiel beim Verbandsligisten BFC Preußen startet der 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr) in die Saison 2016/17. 

Sieben lange Wochen ohne Pflichtspiel haben ein Ende. Am Samstag (15:30 Uhr) tritt der 1.FC Köln in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim Berliner Verbandsligisten BFC Preussen an. Ausgetragen wird das Spiel in der Alten Försterei, der Heimspielstätte des Zweitligisten 1. FC Union Berlin.

Aus dem Favoritenstatus des Bundesligisten macht Peter Stöger im Vorfeld der Partie keinen Hehl. „Es gibt keine zwei Meinungen darüber, wer Favorit ist und darüber, dass wir das Spiel gewinnen sollten. Wir gehen das Pokalspiel nicht überheblich an, sondern so, wie ein Pflichtspiel angegangen werden muss“, zeigt sich der Trainer selbstsicher. Im Vorfeld hat er den BFC Preussen von den FC-Scouts beobachten und im Videostudium analysieren lassen. „Es ging darum, gewisse Muster im Spiel zu erkennen, wo sie gefährlich werden könnten“, so der Österreicher.

Seine schwierigste Aufgabe wird es wohl sein, neben Torwart Sven Müller, der in Abwesenheit von Olympiafahrer Timo Horn und dessen verletzten Ersatzmannes Thomas Kessler sein Profi-Debüt zwischen den Pfosten geben wird, eine Startelf zu benennen. „Wir haben den besten und ausgeglichensten Kader, seit ich hier bin. Damit bin ich sehr zufrieden, auch wenn es die Entscheidung nicht leichter macht“, so Stöger, der gegen den Sechstligisten eine Woche vor dem Saisonstart einige Experimente ankündigte. Einen Rückschluss auf die Startelf zum Bundesligaauftakt gegen Darmstadt solle man aber nicht ziehen. Mit Ausnahme der beiden Torhüter und der Verletzten Marcel Hartel und Sehrou Guirassy kann er auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Dem Bundesligisten geht es in dieser Saison neben den Aufgaben in der Meisterschaft auch darum, die Pokalbilanz der letzten Jahre aufzupolieren. Mit Ausnahme des Sieges in Mainz – damals noch als Zweitligist – hat sich der FC in diesem Wettbewerb zuletzt nicht mit Ruhm bekleckert. „Wenn man weit kommen möchte, muss man außergewöhnliche Leistungen bringen. Das haben wir, seit ich hier bin, das eine oder andere Mal, als wir die Möglichkeit dazu hatten, nicht geschafft“, spricht Stöger die Niederlagen der vergangenen Jahre bei ähnlich starken Gegnern in Hamburg, Bremen und Freiburg an. Die Grundlage für eine erfolgreicher Spielzeit soll am Samstag gegen den klassentiefsten Verein des Pokal-Hauptfeldes geschaffen werden – vielleicht bleibt es ja nicht der letzte Pokalbesuch des FC in Berlin.