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Fortuna baut Flutlicht-Serie aus

Jubeltraube bei Fortuna Köln

Gemeinsamer Jubel: Die Spieler von Fortuna Köln bejubeln den Führungstreffer durch Julius Biada
Foto: imago/Eibner

Im NRW-Duell der dritten Liga behält Fortuna Köln gegen Preußen Münster mit 2:1 (1:0) die Oberhand. Biada und Joker Oliveira Souza treffen. 

Der SC Fortuna Köln hat seine beeindruckende Flutlicht-Serie ausgebaut. Auch im sechsten Heimspiel unter künstlichem Licht blieben die Südstädter ungeschlagen. Gegen den SC Preußen Münster siegte die Elf von Trainer Uwe Koschinat am Dienstagabend knapp mit 2:1 (1:0). Mit Kristoffer Andersen in der Startelf spielten die Hausherren vom Anpfiff an mutig nach vorne. Prompt bot sich Hamdi Dahmani die erste große Chance zur Führung, doch der Mittelfeldspieler scheiterte an SC-Torwart Lomb (5.).

Gerade als die Gäste besser in die Partie zu kommen schienen, schlugen die Kölner eiskalt zu. Einmal mehr hieß der Torschütze Julius Biada. Nach einem Fehler der Gäste im Spielaufbau war Fortunas Nummer zehn zur Stelle und erzielte bereits sein elftes Saisontor. Mit der Führung im Rücken blieben die Gastgeber tonangebend ohne sich vor der Pause jedoch weitere zwingende Möglichkeiten zu erspielen.

Die Joker stechen
Nach dem Seitenwechsel war zunächst Fortuna-Keeper André Poggenborg gefordert, der die Führung rettete (50.). Auf der Gegenseite war es abermals Dahmani, der eine gute Chance vergab. In der Schlussphase verdienten sich die Gäste dann mehr Spielanteile, drängten auf den Ausgleich. Dabei bewies Gästecoach Horst Steffen mit der Einwechslung von Grimaldi ein glückliches Händchen. Der Joker stach und war nach einer Flanke zur Stelle (73.). Durch den Ausgleich im Motivationshoch drängten die Gäste nun auf den zweiten Treffer.

Doch der Schuss ging für die Preußen nach hinten los. Fortuna Köln nutzte den Raum in der Offensive zum Kontern und kam spät im Spiel zur erneuten Führung: Nach einem Konter war es mit Cauly Oliveira Souza ein weiterer Einwechselspieler, der Erfolg hatte. Der spielstarke Brasilianer sorgte für die Entscheidung zu Gunsten der Fortuna (86.). Es war letztlich zwar ein glücklicher, aber keineswegs unverdienter Sieg der Südstädter, denen Punkteteilungen einfach nicht zu liegen scheinen. Hopp oder top: Am Dienstagabend waren die Fortune nach einem Flutlichtspiel einmal mehr obenauf.