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1. FC Köln: Endlich geht es wieder los

Konstantin Rausch spielt jetzt beim 1. FC Köln

Am Samstagnachmittag trifft Konstantin Rausch mit dem 1. FC Köln zum Bundesligastart auf seine Ex-Kollegen aus Darmstadt

Gegen den SV Darmstadt 98 ist der 1. FC Köln im eigenen Stadion zum Bundesligastart Favorit. Doch der Gegner erwies sich schon letzte Saison als harte Nuss. 

Am Wochenende gibt es nach 105 Tagen Punktspielpause endlich wieder Bundesligafußball in Köln-Müngersdorf. Eine Woche nach dem überzeugenden Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal beim Berliner Verbandsligisten BFC Preussen trifft die Mannschaft von Peter Stöger am Samstag (15:30 Uhr) auf Darmstadt 98. „Wir haben in der Vorbereitung hart dafür gearbeitet, uns in der Bundesliga mit den Besten zu messen. Deswegen bin ich froh, dass es endlich wieder los geht“, so der FC-Trainer.

Ähnlich wie in der Vorsaison wäre ein erneuter Klassenerhalt der Lilien eine mittelgroße Sensation. Neben Trainer Dirk Schuster, den es zum FC Augsburg zog, verließen auch zahlreiche Spieler den Verein. Darunter Leistungsträger wie Sandro Wagner (Hoffenheim), Christian Mathenia (Hamburg) und eben auch Konstantin Rausch, der jetzt am Geißbockheim seine Fußballschuhe schnürt. In der Vorbereitung wusste der 26-Jährige, der auf der linken Außenbahn sowohl den defensiven, als auch den offensiven Part übernehmen kann, zu überzeugen und traf zuletzt im Pokal sogar per direkt verwandeltem Freistoß.

Gegen seine ehemaligen Mitspieler wird er wohl hinten links in der Viererkette beginnen, was gleichzeitig bedeutet, dass der FC zum Saisonstart auf die in der Vorbereitung einstudierte Dreierkette verzichtet. „Unser Eindruck ist, dass sich die Spieler in der Viererkette wohler fühlen. Das haben sie von klein auf gelernt“, sagt Stöger, der gleichzeitig betont, beide Varianten trainieren zu lassen. Neben der gewohnten Innenverteidigung mit Dominique Heintz und Dominic Maroh dürfte Marcel Risse auf der Rechtsverteidiger-Position anfangen.

Offensiv hat Stöger die Qual der Wahl. Während Matthias Lehmann den Vorzug vor Neuzugang Marco Höger auf der Doppelsechs neben EM-Fahrer Jonas Hector erhält und sowohl Leonardo Bittencourt, als auch Anthony Modeste gesetzt sind, stehen für die übrigen beiden Offensivpositionen vier Spieler bereit. Neben Modeste kämpfen Neuzugang Artjoms Rudnevs, Yuya Osako und Simon Zoller um einen Startelfeinsatz, während letztere auch um einen Platz im Mittelfeld mit Milos Jojic konkurrieren. Zwischen den Pfosten wird Rio-Rückkehrer Timo Horn stehen.

Gegen Darmstadt will der FC auch im dritten Auftaktspiel nach dem Aufstieg ungeschlagen bleiben und im Optimalfall – wie im Vorjahr in Stuttgart – früh den ersten Saisonsieg feiern. „Wir können, mit wenigen Ausnahmen, aus dem vollen schöpfen. Darmstadt ist ein Gegner, über den man von Außen sagen wird, dass wir ihn schlagen müssen. In der letzten Saison haben wir gesehen, wie schwierig es ist, gegen sie zu gewinnen. Wir werden jedenfalls gut vorbereitet sein“, so Stöger. Statistisch stehen die Chancen gut. Keines der bisherigen acht Pflichtspiele gegen den FC konnten die Gäste für sich entscheiden. In Köln hofft man, dass es dabei bleibt und die ersten drei Punkte einer langen Saison in Müngersdorf behalten werden.