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1. FC Köln: Marvin Schwäbe wird zum Pokalheld

Am Sonntag war der 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokal zu Gast in Jena. Marvin Schwäbe hielt im Elfmeterschießen zwei Schüsse und krönte sich zum Helden.
1. FC Köln

Marvin Schwäbe ließ sich nach Abpfiff von den FC-Spielern feiern. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Vom Start weg machten die Jungs vom FC Carl Zeiss Jena klar, dass der 1. FC Köln heute alles aufbieten muss, um in die zweite Runde des Pokals einzuziehen. Die Mannschaft von Tobias Werner startete druckvoll in die Partie und ging durch ihren Maximillian Wolfram in der fünften Minute in Führung. Nach einer Flanke von Linksverteidiger Maximillian Krauß kam der Stürmer im Sechzehner frei zum Abschluss und versenkte das Leder im langen Eck. Marvin Schwäbe ließ er keine Abwehrchance.

Nach dem Schock brauchten die Geißböcke nicht lange, um die Spielkontrolle wiederzugewinnen. Die Kopfbälle von Modeste (15.) und Hector (23.) reichten aber nicht für den Ausgleich. Wirklich gefährlich wurde es in der 30. Minute auf der anderen Seite: Der starke Maximilian Krauß ließ Kingsley Ehizibue wie vor dem Gegentor aussteigen, sein Schuss ging zum Glück für die Kölner knapp am Tor vorbei.

Baumgart leitet mit Wechseln die Wende ein

In der 67. Minute brachte Baumgart mit Sebastian Andersson und Ellyes Skhiri zwei Hochkaräter von der Bank. Beide Akteure waren auch direkt am Ausgleich beteiligt. Zuerst sicherte Andersson den Ball im Strafraum und spielte einen cleveren Pass auf Mark Uth. Der FC-Neuzugang dribbelte noch einen Verteidiger aus, ehe er mustergültig für Skhiri auflegte, sodass der Tunesier in der 69. Minute den 1:1-Ausgleichstreffer erzielen konnte. Danach hatte der Effzeh zwar noch mehrmals die Chance das Spiel zu entscheiden, schaffte dies aber nicht. Somit ging es um 17:25 Uhr in die Verlängerung.

In den ersten 15. Minuten der Extraspielzeit hatten der 1. FC Köln weiterhin wesentlich mehr Spielanteile, konnten aber keine klaren Torchancen kreieren. Die zweite Hälfte der Verlängerung begann mit einer Riesenchance für Duda. Der offensive Mittelfeldspieler verzog aber aus zentraler Position. Der Kölner Druck wurde immer größer und es gab Chancen im Minutentakt. Die größte Gelegenheit hatte der eingewechselte Andersson sechs Minuten vor dem Abpfiff. Am Ende fand jedoch kein Abschluss den Weg zwischen die beiden Pfosten und so fiel die Entscheidung vom Punkt.

Schwäbe hält und FC-Spieler treffen

Marvin Schwäbe hielt im Elfmeterschießen die beiden ersten Schüsse und sicherte dem Effzeh so das Weiterkommen im Pokal. Der Torwart hatte über 120. Minuten einen ruhigen Arbeitstag, konnte sich im Endeffekt aber zum FC-Helden krönen. Ondrej Duda erzielte mit dem vierten Elfmeter den entscheidenden Treffer.

Von Robin Josten