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1. FC Köln: Fünf Erkenntnisse zum 24. Spieltag

Der 1. FC Köln kam am Sonntagnachmittag gegen Werder Bremen nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Hier kommen unsere fünf Erkenntnisse.
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FC-Kapitän Jonas Hector erzielt den 1:1-Ausgleichstreffer. (Foto: IMAGO / Team2)

Die Leistung stimmt: Die Mannschaft von Markus Gisdol war am Sonntag im Rhein-Energie-Stadion über das gesamte Spiel die dominierende und spielbestimmende Mannschaft. Leider schaffte es der Effzeh aber nicht am Strafraum von Werder Bremen zwingend zu werden und sich Großchancen zu erspielen. Am Ende ist der Punkt im Abstiegskampf eigentlich zu wenig auch wenn für den Klassenerhalt jeder Zähler benötigt wird.

Kein Foul vor dem 1:1

Thorsten Kinhöfer, Schiedsrichter-Experte erklärte: „Er berührt zwar den Arm, aber es ist kein Schlagen, sondern ein handelsüblicher Zweikampf. Deshalb kein Foul!”

Effzeh kann dominieren

Insbesondere in der ersten Hälfte schnürte der 1. FC Köln die Werderaner um den eigenen Strafraum ein. Nur zu Beginn des zweiten Spielabschnitts konnte die Mannschaft von Florian Kohfeldt das Spiel ausgeglichener gestalten. Alles in allem hatten die Domstädter ca. 68% Ballbesitz, was für den Verein vom Rhein ausgesprochen viel ist.

Verdient ist kein Ausdruck

Im Vergleich zu Bremen hatte der FC eine weitaus höhere Passgenauigkeit (86,9%). Ingesamt spielten die Kölner auch mehr als doppelt so viele Pässe (632) und schlugen dreimal so viele Flanken (46). Nach dem Spiel sprach Markus Gisdol davon, dass der 1:1-Ausgleichstreffer zwar für viel Gesprächsstoff sorgt aber auch der Verdienst einer starken Leistung seiner Mannschaft ist.

Ein Punkt ist zu wenig

Mit 22 Punkten hat der 1. FC Köln weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den siebzehnten Mainz und drei Zähler auf den sechzehnten Bielefeld, die allerdings unter der Woche noch ein Nachholspiel haben. Trotzdem ist der eine Punkt aufgrund der starken Leistung einfach zu wenig. Ein Dreier hätte dem Effzeh zumindest ein kleines Polster verschaffen.

Konzentration auf Union

Der bärenstarke Aufsteiger aus der Hauptstadt ist der nächste Gegner für die Domstädter. Am kommenden Samstag ist die Mannschaft um Torwart Timo Horn zu Gast an der alten Försterei. In den letzten Spielen konnte das Team von Urs Fischer allerdings nicht mehr an die Leistungen aus der Hinrunde anschließen. Aus den vergangenen acht Begegnungen holten die Hauptstädter lediglich sieben Punkte.

Von Robin Josten