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1. FC Köln: Es ist geschafft!

Der 1. FC Köln rettet sich im Rückspiel der Relegation mit einem 5:1-Erfolg in Kiel und darf auch in der kommenden Saison erstklassig spielen. Hier kommen unsere fünf Erkenntnisse zur Saison 2020/21.
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Jubelnde FC-Spieler nach dem 5:1-Erfolg im Holstein-Stadion gegen Kiel. (Foto: IMAGO / Claus Bergmann)

Schwache Defensive

Der 1. FC Köln stellte in dieser Spielzeit hinter Schalke die zweitschlechteste Defensive der Fußball-Bundesliga. Besonders in der Hinrunde gab es gegen Leverkusen (0:4) und Freiburg (0:5) herbe Niederlagen.

Die Qualität reicht gerade so

Schon zu Beginn der Saison waren viele Experten der Meinung, dass die Qualität im FC-Kader nur für den Abstiegskampf reicht. Im Winter versuchte Horst Heldt mit Neuzugängen mehr Klasse ins Kölner Spiel zu bringen. Allerdings konnten weder Emmanuel Dennis noch Max Meyer überzeugen. Am Ende reichte die Qualität des Kaders dennoch aus, um im deutschen Fußball-Oberhaus zu bleiben.

Ein Top-Stürmer ist zu wenig

Sebastian Andersson wurde zu Beginn der Saison von Union Berlin verpflichtet und sollte die Lücke, welche John Cordoba durch seinen Abgang öffnete, schließen. Leider war der schwedische Stürmer aber immer wieder verletzt und konnte so lediglich in 14. Bundesligapartien und zwei Relegationsspielen auflaufen. Die Alternativen Anthony Modeste und Emmanuel Dennis überzeugten zu keinem Zeitpunkt, wodurch der Effzeh teilweise ohne einen klaren Stürmer spielen musste.

Funkel hat funktioniert

Sechs Spieltage vor Saisonende wurde Friedhelm Funkel als Feuerwehrmann auf dem Trainerposten installiert. Der 67-Jährige holte mit dem FC aus diesen Spielen insgesamt zehn Punkte und gewann die Relegation am Ende deutlich mit 5:2. Somit hat er einen großen Anteil daran, dass der 1. FC Köln nicht zum siebten Mal den Gang in die zweite Liga antreten muss.

Horst Heldt muss gehen

Unmittelbar nach dem 5:1-Sieg in der Relegation und dem damit verbundenen Klassenerhalt entschied sich der 1. FC Köln, die Zusammenarbeit mit Sport-Geschäftsführer Horst Heldt zu beenden. Trotz des Klassenerhalts hält der Vorstand eine Neuausrichtung im sportlichen Bereich für erforderlich.

Von Robin Josten