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1. FC Köln: Die Hoffnung lebt!

Der 1. FC Köln konnte am Freitagabend in Augsburg den zweiten Sieg in Folge einfahren. Hier kommen unsere fünf Voraussetzungen, die erfüllt werden sollten, damit die Kölner die Klasse halten.
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Glückliche FC-Spieler nach dem Auswärtssieg in Augsburg. (Foto: IMAGO / Poolfoto)

Nachlassen verboten

Gegen den FC Augsburg wurde eine schwache zweite Halbzeit zum Glück am Ende nicht bestraft. Die Mannschaft von Friedhelm Funkel überzeugte in der ersten Halbzeit auf ganzer Linie, ließ im zweiten Spielabschnitt aber deutlich nach. In den kommenden Spielen müssen die Domstädter mit Führungen wesentlich sorgsamer umgehen.

Selbstbewusstes Auftreten

Wenn unsere FC-Jungs in den letzten drei Spielen ähnlich Selbstbewusst auflaufen wie in den ersten 45. Minuten gegen Augsburg, kann auch Freiburg, Hertha und Schalke geschlagen werden. Da das nächste Spiel erst in zwei Wochen ist, bleibt für Funkel genug Zeit, um sein Team auf den Endspurt einzustimmen und zu fokussieren.

Keine Verletzten

Im Saisonendspurt kann der 1. FC Köln keine Verletzten gebrauchen. Über die ganze Saison hinweg fehlten den Rheinländern immer wieder verschiedenen Spieler. Wir hoffen, dass in den letzten drei Begegnungen alle Spieler an Board sind und Funkel die beste FC-Elf aufs Feld schicken kann.

Konkurrenz lässt Punkte liegen

Einen idealen Auftakt für diese Voraussetzung machte die Arminia aus Bielfeld am gestrigen Abend. Der Abstiegskonkurrent ging in Gladbach mit 0:5 gnadenlos unter. Zudem verlor der SV Werder Bremen am Samstag bei Union Berlin und hat auch nur noch einen Zähler Vorsprung auf den Effzeh.

Hertha strauchelt

Von allen FC-Konkurrenten im Abstiegskampf ist Hertha BSC Berlin wohl die größte Wundertüte. Nach der Zwangsquarantäne hat der Verein, welcher aktuell auf dem 17. Tabellenplatz rangiert, viele Spiele in kurzer Zeit (5 Spiele in 13 Tagen). Logischerweise würde es dem 1. FC Köln helfen, wenn die Hauptstädter den ein oder anderen Patzer einstreuen. Am 15.05 gibt es das direkte Duell zwischen dem Effzeh und den Berlinern.

Von Robin Josten