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1. FC Köln: Bornauw-Comeback in Sicht

Sebastiaan Bornauw arbeitet nach einer Rücken-OP auf Hochtouren an seinem Comeback. Wie sich herausstellte, war der operative Eingriff gefährlicher als gedacht.
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FC-Verteidiger Sebastiaan Bornauw richtet den Blick nach vorne! (Foto: IMAGO / Future Image)

„Ich schaue von Tag zu Tag. So wie ich mich kenne, wird es nicht lange dauern”, sagte Bornauw und machte damit allen FC-Fans Hoffnungen auf ein schnelles Comeback. Ob der Belgier dem Effzeh bereits nächstes Wochenende im Auswärtsspiel beim VFL Wolfsburg weiterhelfen kann, bleibt jedoch abzuwarten. Für die Defensive wäre der 22-Jährige enorm wichtig, denn der 1. FC Köln kassierte in den vergangenen fünf Spielen ganze elf Gegentore (Fünf gegen den FC Bayern München). Die letzte weiße Weste für Timo Horn gab es im Januar gegen Hertha BSC Berlin und da stand Bornauw noch auf dem Platz.

Der Innenverteidiger musste sich einem operativen Eingriff unterziehen, da man bei ihm einen gutmütigen Tumor im Rücken fand. Bei der ersten Operation ging allerdings etwas schief. Er musste nach einer allergischen Reaktion für 24 Stunden in ein künstliches Koma versetzt werden. „Vor 20 Jahren wäre ich zu 90 Prozent gestorben”, so Bornauw. Seine Körpertemperatur stieg um ein Grad pro Minute, wodurch die Ärzte zu schnellem Handeln gezwungen waren. „Wenn man nicht innerhalb weniger Minuten reagiert hätte, wäre ich explodiert”, verriet er. Bei der zweiten Operation Anfang März lief dann zum Glück alles gut.

Von Robin Josten