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Köln.Sport

Viktoria: U17-Hammer

Der FC Viktoria Köln verpflichtet für die kommende Saison Inka Grings als neue Trainerin der U17-Bundesligamannschaft. Die zweimalige Europameisterin erhält einen Einjahresvertrag und beerbt damit Lukas Beruda.
Inka Grings zusammen mit der Chef-Etage von Viktoria Köln bei ihrer Vorstellung als neue Trainerin.

Eric Bock (l.), Franz Wunderlich (2. v. l.) Inka Grings und Franz-Josef Wernze bei der Vorstellung der neuen U17-Trainer (Foto: Ben Horn)

Paukenschlag beim FC Viktoria Köln: Die Höhenberger sicherten sich für die kommende Saison die Dienste der zweimaligen Europameisterin Inka Grings. Die 38-Jährige, derzeit im Traineramt der Frauenfussballmannschaft des MSV Duisburg, wird dann künftig an der Seitenlinie der U17-Bundesligamannschaft stehen. Derzeit befindet sich das Team jedoch im Abstiegskampf. Der abgeschlossene Vertrag hat jedoch auch im Falle eines Abstiegs Gültigkeit. Damit wird erstmalig eine Frau die Geschicke als Trainerin einer Viktoria-Mannschaft leiten. Der aktuelle Trainer Lukas Beruda wird in der kommenden Saison an der Seitenlinie der U19-Mannschaft coachen.

Dementsprechend begeistert war auch der Sportliche Leiter der Viktoria, Franz Wunderlich, der Inka Grings als Person sehr schätzt: „Nach dem ersten Kennenlerngespräch habe ich zu Stefan Küsters gesagt ‚Die ist top, die ist überragend, die ist authentisch. Sie ist „ein Typ“, wie ich es in der Fussballsprache gerne ausdrücke.‘ Das sagt alles über die Person.“

Grings mit der Initiative

Auch die Vorfreude bei der ehemaligen deutschen Nationalspielerin ist riesig auf die kommenden Aufgaben: „Es war für mich immer ein Reiz, den nächsten Schritt zu gehen. Ich habe auch immer gesagt, dass ich mich irgendwann im Jugend- und Seniorenbereich sehe. Es war mein Traum und ich bin unendlich glücklich, dass es jetzt klappt. Ich habe völlig entspannt angefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, sich bei der Viktoria zu bewerben. Dass es dann wirklich zu einem Gespräch kam, war dann doch etwas überraschend.“

Den ersten Kontakt zu den Höhenberger knüpfte Inka Grings mit Marco Antwerpen, mit dem sie zusammen den Fussballlehrgang absolvierte. In gemeinsamen Gespräche reifte der Gedanke, als Trainerin bei den Höhenberger einzusteigen.

Damit setzt der Klub auch ein Zeichen, vermehrt auf die Jugendarbeit zu bauen. Mit der Verpflichtung von Grings sei die fünfjährige Aufbauzeit der Jugendabteilung abgeschlossen. Das Ziel ist es, so Franz-Josef Wernze „nicht nur eine respektable Jugendabteilung zu haben, sondern es soll uns gelingen, die gesamte Jugend auf ein fussballerisch größeres Niveau zu bringen.“

Für die erste Seniorenmannschaft, die aktuell Spitzenreiter der Regionalliga West ist, besteht in dieser Saison noch die Chance auf das Double. Am Dienstag, 2. Mai (18:30) trifft das Team von Trainer Marco Antwerpen im Halbfinale des FVM-Pokals auf den Bonner SC und kämpft um den Einzug ins Finale. Dort würden die Höhenberger auf den Drittligsten SC Fortuna Köln treffen und damit die Neuauflage des letzten Jahres perfekt machen.

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