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Köln.Sport

Viktoria stürmt zur Meisterschaft

Dank eines 5:1-Erfolges über Rot-Weiß Oberhausen sicherte sich der FC Viktoria Köln am 31. Spieltag vorzeitig den Meistertitel in der Regionalliga West.
Jubelbild der Viktoria-Spieler nach dem Gewinn der Meisterschaft

Nach dem Spiel feierten Fans und Spieler den Meistertitel der Viktoria (Foto: Peter Ciper)

Der erste von drei entscheidenden Schritten zu einer erfolgreichen Saison ist gemacht: Durch einen 5.1-Erfolg gegen Oberhausen krönten sich die Höhenberger drei Spieltage vor Saisonende zum Meister in der Regionalliga West. Dabei erwischten die Gäste den besseren Start und gingen nach nur zehn Minuten in Führung: Einen Freistoß aus dem Halbfeld verlängerte Yussuf Ben Balla unhaltbar für Kölns Schlussmann Philipp Kühn (10.).

Die Hausherren ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken und spielten ihren Stiefel weiter runter. Die Belohnung folgte nach 22 Minuten, als Mike Wunderlich Patrick Koronkiewicz perfekt in Szene setzte. Dieser behielt die Nerven und vollendete per Torwart-Tunnel zum 1:1. Nur fünf Minuten später stellte das Team von Trainer Marco Antwerpen das Ergebnis komplett auf den Kopf, Timm Golley vollstreckte nach erneuter Vorlage von Kapitän Wunderlich zum 2:1 (27.). Schlusspunkt einer unterhaltsamen ersten Halbzeit war der 3.1-Treffer durch Sascha Eichmeier (42.).

Schützenhilfe aus Aachen

Nach dem Pausentee machten die Hausherren da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört haben: Mit attraktivem Offensivfußball wollten sie den zuvor neun Spiele ungeschlagenen Gästen aus Oberhausen weitere Tore einschenkten. Damit begann der einmal mehr überragende Mike Wunderlich kurz nach Wiederbeginn (51.). Mit seiner dritten Vorlage und damit vierten Torbeteiligung avancierte Wunderlich zum Matchwinner, denn in  59. Minute trug sich nach seiner Vorlage auch der Joker Fatih Candan in die Torjägerliste ein. Einziger Dämpfer zu diesem Zeitpunkt war der Zwischenstand aus Gladbach, denn da führte der Verfolger nach 0:1- und 1:2-Rückstand 3:2 gegen Aachen.

Während im Sportpark das Spiel bereits abgepfiffen war und Viktoria über einen 5:1-Erfolg jubeln durfte, schielten dennoch alle Beteiligten nach Gladbach. Das Fußballmärchen wurde erst perfekt, als Ryo Suzuki in der 89. Minute den 3:3-Ausgleich gegen Gladbach erzielte und in Höhenberg alle Dämme brachen. Eine riesige Jubeltraube aus Fans und Spielern bildete sich auf dem Rasen, die Freude kannte keine Grenzen.

Mit dem Gewinn der Meisterschaft hat Viktoria Köln allerdings noch nicht alle Ziele erreicht. Bevor es in zwei packenden Relegations-Duellen gegen den Sieger der Regionalliga Nordost, FC Carl Zeiss Jena geht, steht am Dienstagabend (2. Mai, 19:30 Uhr) das FVM-Pokalhalbfinale gegen den Ligakonkurrenten Bonner SC an.

 

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