Köln.Sport

Viktoria setzt Ausrufezeichen

Beim Drittligaauftakt in Rostock schafften die Höhenberger eine unglaubliche Aufholjagd. Der Trainer zeigte sich mit dem geglücktem Comeback seiner Mannschaft zufrieden.
Bunjaku

Mit seinem Kopfballtreffer zum 3:1 leitete Bunjaku die Wende ein. (Bild: imago images/Eibner)

Viktoria Köln hatte mit Gegner Hansa Rostock zur Drittligataufe direkt einen potentiellen Aufsteiger vor der Brust. Nach der guten Vorbereitung war die Hoffnung auf einen sauberen Auftakt groß: Doch vorerst trat das Gegenteil ein.

Der Spielverlauf

Das erste Tor schoss kein Rostocker, sondern ein Viktoria-Spieler. Bernard Kyere fälschte den Ball unglücklich ins eigene Tor ab – Mesenhöler war dabei chancenlos. Kyere leitete auch das zweite Tor für die Rostocker ein. Nachdem Mesenhöler den verunglückten Rückpass des Abwehrspielers vorerst klären konnte, kam der Ball Ping-Pong-artig wieder zurück zu ihm. Anstatt den Ball endgültig wegzuschlagen, legte Kyere dem Rostocker Patrick Baier die Kugel vor die Füße. Dieser nahm die Einladung zum 2:0 dankend an. Nach 19 Minuten stand es bereits 3:0 für die Hanseaten: Aaron Opoku setzte mit einem sehenswerten Hackentreffer noch einen drauf.

Nach 27 Minuten gab dann auch die Viktoria endlich ein Lebenszeichen und verkürzte die Führung. Albert Bunjaku traf nach einer einer Ecke per Kopf ins Rostocker Tor. Pavel Dotchev wechselte in der Halbzeit gleich doppelt. Neu in der Partie sind Dominik Lanius (für Kyere) und Moritz Fritz (für Saghiri). Prompt zeigten die Kölner ihre Comebackqualitäten. Ein Sonntagsschuss von Kevin Holzweiler von der rechten Strafraumkante zappelte unhaltbar im oberen linken Eck. Die Höhenberger tankten neuen Mut und gingen jetzt aufs Ganze. In der 62. Minute bescherte Bonjaku den verdienten Ausgleich: Durch seinen Doppelpack sicherte sich die Viktoria den ersten Drittliga-Punkt. Nach schön vorgetragenen Kontern hätte Bonjaku sogar noch den Siegtreffer markieren können.

Tolle Aufholjagd

Viktoria-Trainer Pavel Dotchev zeigte sich nach Abpfiff trotzdem stolz: „Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt, wenn es der F.C. Hansa schafft, so schnell drei Tore zu schießen, dann ist das auch für uns möglich. Am Ende war sogar noch der Sieg möglich. Aber in erster Linie freue ich mich, dass sich das Team mit dem 3:3 für diese tolle Aufholjagd belohnt hat.“

Am kommenden Sonntag geht es für die Viktoria weiter, wenn der Chemnitzer FC zum Aufsteiger-Duell im Sportpark Höhenberg gastiert. Die Anhänger können sich freuen: Zukünftig finden bis zu 3600 Heimfans auf der neu erbauten Südtribüne platz. Damit erfüllt der Sportpark Höhenberg die vom DFB geforderte Größe in der 3. Liga.

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