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Köln.Sport

Viktoria: Langes Zittern beim Auftakt

Hochklassig und nervenaufreibend verlief der Saisonstart für Viktoria Köln, an dessen Ende die wichtigste aller Erkenntnisse hieß: Auftakt geglückt!
Aachen

Auf Mike Wunderlichs (links vorne) Treffsicherheit war beim Auftakt Verlass. Der Viktoria-Kapitän erzielte das vornetscheidende 2:0. (Foto: imago/Thomas Zimmermann)

In diesem Jahr soll es endlich klappen mit dem seit Jahren ersehnten Aufstieg in die 3. Liga. Die Vorzeichen dafür stehen so gut wie noch nie, da 2018/19 die neue Aufstiegsregelung greift und der Meister der Regionalliga West sicher aufsteigt. Den ersten Schritt in Sachen Meisterschaft mussten die Höhenberger am Sonntag gegen Alemannia Aachen gehen.

Vor etwa 2.500 Zuschauern begannen die Hausherren im heimischen Sportpark Höhenberg motiviert. Das Team von Patrick Glöckner dominierte die ersten Minuten und münzte seine Überlegenheit bereits in der 9. Minute in Zählbares um. Im Anschluss an eine Ecke flankte Neuzugang Christian Derflinger in den Strafraum, wo Verteidiger Tobias Willers goldrichtig stand und keine Probleme hatte, aus acht Metern einzunetzen.

Die Viktoria ließ in der Folge wenig zu und erspielte sich weitere Möglichkeiten. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zappelte der Ball dann erneut im Netz. Kapitän Mike Wunderlich umkurvte nach feinem Zuspiel von Kevin Holzweiler Aachens Schlussmann Niklas Jakusch erhöhte auf 2:0. Mit dem komfortablen Zwischenstand ging es in die Pause.

Hektik nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel wurde die ohnehin schon hitzige Partie noch umkämpfter und auch offener, da die Alemannia mit zunehmender Spielzeit mutiger wurde. Nachdem Viktoria-Keeper Sebastian Patzler Marcel Kaiser im Strafraum zu Fall gebracht und Vincent Boesen den folgenden Elfmeter verwandelt hatte (70.), wurde der Saisonauftakt plötzlich zur Zitterpartie. Die Gäste warfen alles nach vorne und brachten die Höhenberger das ein oder andere Mal in höchste Not, doch ein Tor wollte nicht mehr fallen.

Nach aufreibenden 90 Minuten pfiff Schiedsrichter Thorben Siewer das Spiel ab und der 2:1-Sieg war unter Dach und Fach. So bleiben die Aachener so etwas wie der Lieblingsgegner von Viktoria Köln. Bereits in der letzten Saison schlugen die Höhenberger die Alemannia in Meisterschaft und Pokal drei Mal. Bereits am Freitag geht es nun für die Viktoria in der Liga weiter. Beim Bonner SC, der seinen Auftakt unglücklich gegen Dortmund II mit 1:2 verlor, möchten Wunderlich und Co. dann die ersten Auswärtszähler einsammeln.

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