Köln.Sport

Viktoria im Rausch

Nach leichten Startproblemen läuft der Motor der Höhenberger zum Ende der Hinrunde rund. Gegen den SV Rhynern lieferte das Team von Marco Antwerpen erneut eine Gala-Vorstellung.
Timm Golley Torjubel

Flugstunde: Timm Golley feierte gegen den SV Rhynern nach seinem Tor artistisch (Foto: imago/Manngold)

91 Tore erzielte Viktoria Köln in der vergangenen Saison – Nun ist die Torfabrik der letzten Spielzeit zurück! Im Heimspiel gegen Aufsteiger SV Rhynern zeigte der Favorit am Samstag (04.11.) zum wiederholten Male eine Top-Leistung und schoss einen hochverdienten 6:1-Sieg heraus. Simon Handle mit drei Treffern (24., 68., 70.), Timm Golley per Doppelpack (43., 54.) und Marc Brasnic (80.) schossen den Kantersieg heraus.

Tore am Fließband sahen die Zuschauer im Sportpark Höhenberg zuletzt des Öfteren. Im Heimspiel gegen Wegberg-Beeck (21.10.) erzielten Mike Wunderlich und Co. gar sieben Treffer, davor waren es gegen den Bonner SC (06.10.) vier. Macht insgesamt 17 Treffer in den letzten drei Heimspielen – eine beeindruckende Quote. „Unser Ding ist es nicht 1:0 zu gewinnen, bei uns geht es immer weiter nach vorne, wir verwalten nichts. Aktuell sind wir sehr zufrieden mit dem zweiten Platz“, resümierte Viktoria-Coach Marco Antwerpen nach dem Spiel gegen Rhynern.

Entscheidende Wochen vor der Winterpause

Zufrieden kann Antwerpen aber nicht nur mit seiner Offensivabteilung, sondern auch mit der endlich gefundenen defensiven Stabilität sein. Kassierte die Viktoria vor allem nach Standardsituationen zu Saisonbeginn ein Treffer nach dem anderen, blieben die Rechtsrheinischen in den letzten vier Spielen drei Mal ohne Gegentor. In den kommenden Wochen kommt es nun für die Höhenberger darauf an, sich die bestmögliche Ausgangsposition für die zweite Saisonhälfte zu sichern.

Einfach wird dies nicht: Nach zwei schweren Auswärtspartien in Dortmund und Verl (derzeit 8. bzw. 9. der Regionalliga West), kommt es im Dezember zu den Top-Spielen gegen den Tabellendritten Rödinghausen sowie gegen das aktuell viertplatzierte Team aus Wiedenbrück. „Wir sind ein unbequemer Jäger, den Uerdingen im Rücken hat, und das werden wir so lange wie möglich auch bleiben“, richtet Viktoria-Trainer Antwerpen eine Kampfansage an den Primus.

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