Köln.Sport

Ziel ist ein Platz im Mittelfeld

Quelle: Imago

Adrian Pfahl ist die größte Stütze des VfL für die kommende Saison. Trotz der Abgänge peilt der VfL einen Mittelfeldplatz an.

Mit einem Saisonetat von vier Millionen Euro ist der VfL Gummersbach „nicht auf Rosen gebettet“. Für die neue Handball-Saison lautet das Ziel: Mittelfeldplatz. Mit dem letzten Spiel war die Saison für den VfL Gummersbach nicht beendet – es folgte ein zähes Ringen um die Lizenzerteilung, die der Traditionsverein letztlich erhielt. Dennoch muss im Oberbergischen weiterhin jeder Cent zweimal umdreht werden, wie Geschäftsführer Axel Geerken auf der Saison-Pressekonferenz bestätigte: „Wir müssen sehr sparsam haushalten und weiterhin neue Partner gewinnen.“

Geerken blickt allerdings positiv in die mittelfristige Zukunft der Gummersbacher: „Zum ersten Mal seit Jahren sind die Voraussetzungen nach der Rettungsaktion wesentlich besser.“ Außerdem sehe Geerken eine gute Perspektive beim VfL: „In zwei Jahren steht hier in Gummersbach eine neue Halle, ein wahres Schmuckkästchen für Handballfans.“

Dazu betont der 38-jährige die Historie der Oberbergischen: „Und hinter dieser Halle steht nicht etwa ein Handballprojekt wie anderswo, sondern einer der bekanntesten Handball-Clubs der Welt. Ein richtiger Traditionsverein, gerade stolze 150 Jahre alt geworden.“

Als Ziel gibt der Geschäftsführer nach den Abgängen von Leistungsträgern wie Goran Stojanovic oder Drago Vukovic in der Sommerpause einen Mittelfeldplatz aus. Mittelfristig wolle ein Club wie der VfL Gummersbach natürlich auch wieder oben angreifen.

„Das ist zwar derzeit Zukunftsmusik, jedoch ein Ziel.“

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