Köln.Sport

Untergang beim Meister

Quelle: Imago

Das übliche Bild an diesem für jeden FC-Fan traurigen Samstag Nachmittag: Der BVB (hier der Doppeltorschütze Lewandowski) jubelt, die Kölner Spieler sind nur Statisten.

Der FC lässt sich von Borussia Dortmund mit 0:5 verprügeln. Kampflos ergibt sich die Solbakken-Elf in ihr Schicksal und kann froh sein, dass der BVB mehrere Gänge zurückschaltet. Bereits nach etwas mehr als sechs Minuten war die Geschichte des Spiels Borussia Dortmund gegen den 1.FC Köln bereits geschrieben: Ein langer Ball von Hummels übertölpelte die gesamte Kölner Hintermannschaft, Großkreutz passte flach in die Mitte, wo Kagawa in Unterzahl gegen zahllose Geißböcke völlig frei einschieben konnte.

Danach ging das Spiel den Gang, den ein solches Auswärtsspiel beim FC in steter Regelmäßigkeit geht: Die Spieler, denen man nach den Leistungen vor eigenem Publikum zumindest Bundesliga-Format andichten könnte, agierte frei nach dem Motto „Kopf runter und gucken, dass es möglichst nicht zweistellig wird“.

Der BVB tat dem FC den Gefallen und schaltete in der zweiten Halbzeit mehrere Gänge zurück – und war dennoch gegen desolate Kölner, die sich (w)ehrlos ergaben, die deutlich bessere Mannschaft.

Erst kurz vor Schluss konnte Lukas Podolski den einzigen Kölner Torschuss der Partie anbringen. Erschütternd ist noch eins der harmloseren Worte, die dem FC-Anhang zu dieser Nicht-Leistung einfielen.

0:5 am Ende der mehr als verdiente Endstand aus Sicht der Solbakken-Elf, die an diesem Samstag alles falsch machte, was falsch zu machen war. Wie so oft auf fremdem Terrain.

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