Köln.Sport

Start frei fürs neue Kölner Sportjahr

Heute wurde das Kölner Sportjahr 2017 offiziell eröffnet. Auch Köln.Sport war als Partner der Stadt Köln beim Start-Event im Deutschen Sport & Olympia Museum dabei.

Mit „Trops“, dem Maskottchen der Sportstadt Köln, und hochrangigen Gästen wurde das neue Sportjahr eingeläutet. Foto: StadtSportBund Köln

Mit „Trops“, dem Maskottchen der Sportstadt Köln, und hochrangigen Gästen wurde das neue Sportjahr eingeläutet.
Foto: Sportamt Köln

Zur Eröffnung begrüßte Dr. Andreas Höfer als Hausherr die zahlreichen Gäste im Deutschen Sport & Olympia Museum (DSOM). Mit dabei waren auch die Kölner Sportbotschafter Liz Baffoe, Sonja Fuss, Shary Reeves, Torsten May und „Toni“ Schumacher sowie Sponsoren und Partner des Kölner Sportjahres, zu denen auch Köln.Sport gehört.

Unser Sportjahr 2017 hat bereits gestern begonnen“, erklärte der Museumsdirektor augenzwinkernd und verwies auf die aktuelle Ausstellung „ARTletics“ des Kölner Künstlers Jens Enneper, die noch bis 12. Februar im DSOM zu sehen ist. Dann gab Kölns Sport-Dezernentin Dr. Agnes Klein einen kurzen Ausblick auf die 30 kommenden Großveranstaltungen und hob zwei ganz besonders hervor: die Eishockey-WM im Mai und die erste Weltmeisterschaft geistig behinderter Judokas im Oktober. „Die Eishockey-WM wird das größte mediale Sportereignis nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio und vor den Olympischen Winterspielen in Südkorea sowie der Fußball-WM in Russland, die beide 2018 stattfinden“, sagte Klein.

Auch Stefan Löcher, Geschäftsführer der Lanxess-Arena, unterstrich die große Bedeutung der Eishockey-WM für die Sportstadt Köln. Aktuell müsse man am „offenen Herzen operieren“, so der Arena-Chef. Neue Lichtanlagen, Kabinen sowie ein Pressezentrum müssten bis zum Start des Turniers geschaffen werden, ohne dabei den aktuellen Arena-Betrieb zu behindern. Kritische verteilte Löcher in Richtung Stadt-Verantwortliche, als er auf das Ungleichgewicht der Etats hinwies: „Die Budget-Verteilung zwischen Sport und Kultur in Köln ist längst nicht mehr zeitgemäß und völlig absurd.“

Eine echte Weltpremiere wird Köln mit der WM im G-Judo erleben. „Es hat noch nie eine Europa- oder Weltmeisterschaft für Menschen mit geistiger Behinderung gegeben“, betonte Friedhelm Julius Beucher, Präsident des deutschen Behindertensportverbandes. Die Verantwortlichen sehen in Köln als Stadt der Inklusion einen geeigneten Ort dafür.

Frank Schwantes

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