Köln.Sport

Stadion: Gute Nachrichten aus Höhenberg

Über die Stadion-Situation von Drittliga-Aufsteiger Viktoria Köln ist in den vergangenen Wochen heiß diskutiert worden. Nun kann Vorstand Franz Wunderlich in dieser Angelegenheit gute Nachrichten verkünden.
Viktoria

Großer Jubel bei der Aufstiegsfeier – doch auch die Nachricht am Dienstag-Nachmittag sorgte bei der Viktoria für Freude. (Foto: imago images/Herbert Bucco)n

Der Sportpark Höhenberg ist die sportliche Heimat von Viktoria Köln – und wird dies auch in der dritten Liga bleiben. Dies erfuhr Köln.Sport nach dem Auftakttraining unter Neu-Coach Peter Dotchev im Gespräch mit Wunderlich. Am Vormittag war ein Aufgebot des DFB, des Bauamtes und der Stadt Köln in Höhenberg gewesen, um sich ein Bild von der Situation zu machen.

Am Nachmittag gab es dann Gewissheit. „Heute hat sich soweit entschieden, dass wir unsere Heimspiele in Höhenberg austragen können. Dafür sind natürlich noch einige Investitionen nötig, aber wir haben heute das offizielle „Go“ bekommen. Wenn man seinen Standort und seine Heimat verliert, verliert man auch ein Stück Identität. Wir sind super happy und glücklich, mit dem Bau der Tribüne kriegt dieses Stadion nochmal eine ganz andere Atmosphäre. Und ich möchte mir gar nicht vorstellen, was hier los ist, wenn wir mal vor 8000-10000 Zuschauern spielen.“

„Kennen wir vom Karneval“

So soll eine Stahlrohrtribüne hinter einem Tor entstehen, die 3600 stehen Zuschauern Platz bietet. Auf der anderen Seite soll ebenfalls eine dazugekommen, die dann etwa 250 Zuschauer fassen soll. Die Drittliga-Saison startet am 19. Juli, viel Zeit bleibt also nicht mehr. Holger Kirsch, Vizepräsident der Viktoria, sieht das Ganze jedoch gelassen.  „Die beiden Tribünen hätten wir in drei Tagen aufgestellt. Das kennen wir ja vom Karneval“, sagt er gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Einzig was die Umbaumaßnahmen an den Flucht- und Rettungswegen angeht, sieht Kirsch noch Verbesserungspotential. „Die Abschälung des Untergrunds für die große Tribüne und die Verbreiterung der Notausgänge wird wohl drei Wochen dauern.“ Künftig soll Viktoria die Heimspiele dann vor bis zu 10000 Zuschauern austragen. Und bei der Stärke der dritten Liga, die unter anderem mit Duisburg, Braunschweig, Ingolstadt, Kaiserslautern und 1860 München echte Schwergewichter aufweist, dürfte es auch im Sportpark Höhenberg in der kommenden Saison kuschlig werden.

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