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Sponsors checkt FC-Performance

Mit dem „Club-Check“ nimmt das Sportbusinessmagazin SPONSORs im Laufe der Saison die einzelnen Bundesliga-Vereine in puncto Marketing, Partner und Sponsoren unter die Lupe. Diesmal ist der 1. FC Köln dran.
Köln

Wie bei den eigenen Fans kann sich der FC auch bei den Sponsoren der Unterstützung sicher sein. (Bild: imago images/Beautiful Sports)

Kontinuität ist im Sport nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes unabdingbar für langfristigen Erfolg. So hält es auch der 1. FC Köln, zumindest auf Sponsoren-Ebene. Denn der Effzeh arbeitet in dieser Saison weiter mit Partnern, die bereits in der letzten Spielzeit als Sponsor in der 2. Bundesliga aufgetreten sind. Somit gibt es daher hauptsächlich finanzielle Änderungen bei Umsätzen und Vertragssummen. 

Dennoch gab es eine Veränderung bei den Sponsoren: Nach der zwölfmonatigen Zusammenarbeit mit der DKMS (Slogan: „Wir besiegen Blutkrebs“) in der vergangenen Saison ist in dieser Spielzeit die Tafel Deutschland Kooperationspartner der Stiftung 1. FC Köln. Bereits bei der Saisoneröffnung gab es eine erste gemeinsame Lebensmittel-Spendensammlung, weitere Aktionen werden im Laufe des Jahres durchgeführt. So wird es auch in dieser Spielzeit wieder einen „Stiftungsspieltag“ geben, zudem wird während der gesamten Saison mit Bandenwerbung bei Heimspielen auf die Arbeit der Tafel Deutschland hingewiesen. Auch die Mehrwegbecher sind zurück, der Pfand kann anschließend zugunsten der FC-Stiftung gespendet werden.

FC dreht eigenen Film

Zudem bereitete der FC seinen Fans im Sommer eine Freude, als ein in Eigenregie produzierter Kurzfilm produziert wurde, der mit dem Aufstieg beginnt und mit dem DFB-Pokalspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden endet. Verantwortlich für Aufnahme und Produktion war das Team des eigenen TV-Senders. Am gesamten Film waren zwölf Personen maßgeblich sowie alle strategischen Abteilungen des Clubs beteiligt. Einzelne Sequenzen der Produktion wurden für die Bundesliga-Berichterstattung des Streamingdienstes Dazn übernommen. In den ersten sieben Tagen nach der Veröffentlichung am 16. August auf Youtube wurde das Video mehr als 100 000 Mal angeklickt.

Dazu treibt der FC auch seine eSport-Abteilung voran. Seit Januar 2019 ist Köln Teilhaber von SK Gaming und investierte als erster deutscher Fußballclub in ein etabliertes eSport-Unternehmen. Die beim FC neu entstandene Abteilung eSport wird seit dem Sommer von Philipp Liesenfeld verantwortet. Der 32-Jährige leitete bisher die Bereiche Unternehmensentwicklung und Internationalisierung beim Bundesligisten. Der SPOAC-Absolvent wird weiterhin für die Unternehmensentwicklung verantwortlich sein.

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