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SnowTrex sind nicht zu bremsen

Eilen weiter von Sieg zu Sieg: Die Volleyballerinnen der DSHS SnowTrex Köln. Foto: Martin Miseré

Eilen weiter von Sieg zu Sieg: Die Volleyballerinnen der DSHS SnowTrex Köln.
Foto: Martin Miseré

Sie sind einfach nicht zu stoppen: Seit mittlerweile zehn Spielen ist das Team DSHS SnowTrex Köln ungeschlagen. Am Samstag fuhren die Kölnerinnen ihren zehnten Sieg in Folge ein.

Die letzte Niederlage der DSHS SnowTrex Köln liegt lange zurück: Seit der Niederlage gegen Rudow Berlin sind die kölschen Zweitliga-Volleyballerinnen ungeschlagen. Jetzt konnte das Team von Trainer Jimmy Czimek gegen die Berlinerinnen den zehnten Erfolg hintereinander feiern. „Wir haben uns die Revanche hart erkämpft“, lobte Kölns Trainer vor allem die Leidenschaft seines Teams.

Das Czimek-Team, das ohne seine Stamm-Libera Leonie Knauf auskommen musste, erwischte einen guten Start ins Spiel. Ruth Scheuvens deckte mit starkem Service direkt zu Beginn Schwächen in der gegnerischen Annahme auf und Köln zog auf 7:3 davon. Somit erspielten sich die Domstädterinnen fast nach Belieben die 1:0-Satzführung.

Im zweiten Satz wurde Berlin für seinen Druck im Aufschlag belohnt und ging über 11:5 mit 18:13 in Führung. Trainer Czimek sah sich gezwungen zu reagieren: Er brachte neben vier neuen Feldspielerinnen auch Ersatz-Annahme-Libera Kerstin Freudenhammer ins Spiel. Seine Entscheidung zahlte sich schnell aus und Köln verkürzte auf 17:19.  Jedoch wurde der zweite Durchgang dann in der Endphase mit mehreren Eigenfehlern an Berlin abgegeben.

Beide Teams lieferten sich wie in den vergangenen Jahren gewohnt einen offenen Schlagabtausch. Die trotz FC-Spiels zahlreich erschienenen Kölner Fans mussten ihr Kommen nicht bereuen. Sie konnten spektakuläre Rettungsaktionen auf beiden Seiten bewundern – in diesem Satz jedoch mit dem besseren Ende für Köln. Köln behielt die Nerven, als Rudow zum Satzende von 20:24 auf 23:24 verkürzte, und machte den entscheidenden 25. Punkt. Im letzten Durchgang erfolgte dann die Entscheidung zu Gunsten der SnowTrex – Endstand 3:1.

„Eine MVP-Medaille für unser Team ist heute zu wenig – man hätte sie mindestens sechsteln müssen“, spielte Kölns Trainer nach dem Spiel auf die Gesamtleistung seines Teams an, von dem der Gegner Kölns Zuspielerin Pia Weiand zur besten Spielerin kürte. Nach 17 Spielen liegen die SnowTrex mit 37 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. VfL Oythe (43 Punkte) und TSV Bayer 04 Leverkusen  (39 Punkte) sind jedenfalls in Reichweite. Sollte die Serie weiter bestehen bleiben, könnten die SnowTrex sicherlich nochmal angreifen – vor allem wenn es Ende März gegen den Spitzenreiter aus Oythe geht.

Nun können die Volleyballerinnen erst einmal wieder ein spielfreies Wochenende genießen, bevor sie am 7. März bei Münsters Bundesliganachwuchs gastieren.

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