Köln.Sport

Skopje triumphiert in Lanxess-Arena

Das nordmazedonische Team kämpft beim „Final4“ der Handball-Champions-League die Favoriten nieder und gewinnt das Jubiläums-Turnier in Köln verdient.

Der Favorit auf den Turniersieg der 10. Auflage des „Velux EHF-Final4“ hieß FC Barcelona. Doch die Handball-Asse aus Katalonien strauchelten bereits am Samstag im Halbfinale – an HC Vardar Skopje, das sich in der Handball-Champions-League 2018/19 am Ende zu Recht die Krone aufsetzen durfte.

Zur Halbzeit führte Barca scheinbar sicher mit 16:9. Doch mit einer unglaublichen Willenskraft drehte Skopje, wo auch der deutsche Ex-Nationalspieler Christian Dissinger im Kader steht, das dramatische Match noch. Letztlich hatte der CL-Sieger von 2017 mit 29:27 die Nase vorn und zog verdient ins Finale ein.

Dort traf Skopje am Sonntag vor 19.750 Zuschauern in der erneut ausverkauften Lanxess-Arena auf die Mannschaft von Telekom Veszprem. Die Ungarn hatten zuvor im Halbfinale den polnischen Meister KS Kielce in einem abwechslungsreichen Spiel mit 33:30 besiegt.

Im Endspiel des Final4 dominierte Vardar Skopje mit einer geschlossenen Defensivleistung und lag zur Halbzeit mit 16:11 vorne. Zwar kam Veszprem, das von Tausenden Fans in der Arena unterstützt wurde, zeitweise noch bis auf einen Treffer heran. Doch auch sechs Tore des ehemaligen Gummersbachers Kentin Mahé reichten nicht. So hieß es am Ende 27:24 für den neuen Champion aus Nordmazedonien.

Zuvor besiegte im Spiel um Platz 3 der FC Barcelona das Team von KS Kielce mit 40:35 (20:16). Nur einen einzigen Tag nach der Veranstaltung sind bereits sämtliche Tickets für das kommende Endrunden-Turnier 2020 (mit Ausnahme der Kontingente für die vier Teilnehmer) in der Lanxess-Arena vergriffen.

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