Köln.Sport

Schicksal besiegelt?

Der 1. FC Köln taumelt in Richtung zweite Liga. Nach der 1:3-Niederlage im Montagabendspiel bei Werder Bremen gibt es kaum noch Hoffnung auf einen Verbleib in der Bundesliga.
Hoffnung

Wars das? Nach der 1:3-Niederlage in Bremen, die Maximilian Eggestein (r.) mit seinem Tor in der Schlussminute besiegelte, gibt es beim FC nur noch wenig Hoffnung auf den Klassenerhalt (Foto: imago/ Nordphoto)

Als Tabellenletzter abgeschlagen – daran hatten sich Fans des 1. FC Köln nach der katastrophalen Hinrunde bereits gewöhnt. Doch trotz dem großen Abstand zum rettenden Ufer keimte dank der ordentlichen Rückrunde, in der die Mannschaft viele Punkte holte und selbst bei Niederlagen meist welche verdient gehabt hätte, noch einmal Hoffnung auf. Mit der Pleite in Bremen erhält diese jedoch einen herben Dämpfer.

Dabei war die Ruthenbeck-Elf auch an der Weser lange Zeit ebenbürtig. In den ersten Minuten hatten die „Geißböcke“ mehr von der Partie, ohne jedoch große Torgefahr auszustrahlen. Von Bremen kam aus dem Spiel wenig, doch die Hausherren konnten sich nach einer guten halben Stunde auf ihre Stärke bei Standards verlassen. Veljkovic schob nach einer Junuzovic-Ecke völlig freistehend zum 1:0 ein (33.).

Osako bringt FC zurück

Zur zweiten Halbzeit brachte Ruthenbeck Bittencourt und Özcan für Sörensen und Terodde, um mehr Kontrolle im Mittelfeld zu erlangen. Die Umstellung trug schnell Früchte, der FC gab einige Warnschüsse ab, ehe es in der 53. Minute einschlug. Yuya Osko netzte nach Zuspiel von Oldie Claudio Pizarro gekonnt ein. Doch die Bremer zeigten sich keineswegs geschockt und antworteten auf dem Fuße: Rashica stellte den alten Abstand nur fünf Minuten später wieder her.

Die Domstädter zeigten in der Folge Moral und kämpften gegen die anstehende Niederlage. Als jedoch selbst der ausgewiesene Torjäger Pizarro völlig freistehend einen Kopfball am Kasten vorbei setzte, erhärtete sich der Eindruck, dass es mit dem Ausgleich, geschweige denn mit einem „Dreier“ nichts mehr werden würde. So sorgte schließlich Bremens Eggestein mit seinem Treffer zum 3:1 in der Schlussminute für die Entscheidung.

Während Bremen durch den Heimsieg einen „Big Point“ im Abstiegskampf landete und nun entspannt auf die Tabelle schauen kann, gehen in Köln die Lichter so langsam aus. Mit weiterhin acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz bei noch acht ausstehenden Spielen, kann den Kölnern nun nur noch ein Fußballwundern helfen. Beginnen müsste dieses nächsten Sonntag (18.3.), wenn die Ruthenbeck-Elf im RheinEnergieStadion Bayer Leverkusen zum Derby empfängt.

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