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Rot-Weiss scheitert im Finale

Die Hockeyherren von Rot-Weiss Köln haben das Finale um die deutsche Meisterschaft denkbar knapp verloren. Gegen den HTC Uhlenhorst Mühlheim unterlag das Team mit 2:3.
Köln Uhlenhorst

Der Jubel über die Vizemeisterschaft hielt sich bei den Kölnern in Grenzen (Foto: imago/Chai v.d. Laage)

Der Jubel kannte keine Grenzen: Nach dem hauchdünnen Erfolg über die favorisierten Kölner lagen sich die Feldhockeyspieler von HTC Uhlenhorst Mühlheim glückselig in den Armen. In Krefeld sicherten sich die Mühlheimer bereits zum 17. Mal den Titel und sind damit Rekordmeister. Der letzte Titelgewinn der Mühlheimer ist allerdings bereits 21 Jahre her.

Die Kölner hingegen schauten in die Röhre. Für sie ist die Niederlage vor allem deshalb besonders bitter, weil sie in der Hauptrunde einen neuen Punkterekord aufgestellt hatten und nun zum zweiten Mal in Folge in der Finalrunde scheiterten. 4.705 Zuschauer sahen ein taktisch gutes und weitgehend ausgeglichenes Spiel, bei dem die Kölner jedoch nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen konnten.

Köln anfällig bei gegnerischen Flanken

Trainer André Henning kritisierte nach dem Spiel sein Team. Insbesondere das Verhalten bei gegnerischen Flanken entsprach nicht den Erwartungen des Coaches. „Da muss man mehr die Knochen reinhalten, wenn man ein deutsches Finale gewinnen will“, bilanzierte Henning. Sein Ärger war nachzuvollziehen, alle drei Gegentore resultierten aus Flanken.

Auch Stürmer Mats Grambusch äußerte sich selbstkritisch: „Wir haben zu kopflos gespielt, waren dazu taktisch sehr schlecht“, so der Kapitän gegenüber der Kölnischen Rundschau.

Im Halbfinalspiel am Vortag hatte Rot-Weiss noch mit 8:2 gegen den Harvestehuder THC gewonnen. Doch gegen Mühlheim unterliefen den Domstädtern zu viele Fehler. Zwar konnten sie das Spiel nach Rückstand zwischenzeitlich drehen, doch dann gaben sie die Führung wieder aus der Hand. Nach dem 2:3 war Torwart Victor Aly für einen zusätzlichen Feldspieler ausgewechselt worden, doch die Mühlheimer retteten das Ergebnis über die Zeit.

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