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RheinStars: Talente bleiben an Bord

Nach dem freiwilligen Abstieg in die ProB arbeiten die RheinStars mit Hochdruck am Kader für die neue Spielzeit – und setzen dabei verstärkt auf den eigenen Nachwuchs.
Filip Kukic

Bleibt den RheinStars auch in der ProB treu: Nachwuchstalent Filip Kukic (Foto: imago/Beautiful Sports)

Ein Abstieg ist auch immer eine Chance. Besonders für junge Spieler, die in der ProA noch hinten anstehen mussten, ergibt sich dadurch die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und vermehrt Spielminuten zu bekommen. Deshalb haben sich auch die beiden Youngster Filip Kukic (20) und Thomas Müller-Laschet (19) dazu entschieden, den Schritt in die ProB mitzugehen. Beide sind seit vielen Jahren im Verein, haben etliche Jugendteams durchlaufen und setzen nun alles daran, auch im Herrenbereich eine größere Rolle zu spielen.

„Größtmögliche Chance für persönliche Entwicklung“

„Natürlich kenne ich hier alle und fast alles. Aber der Hauptgrund für mein Bleiben ist, dass ich sicher bin, hier auch die größtmögliche Chance zu haben für meine persönliche Entwicklung“, sagt Kukic. Der VWL-Student an der Uni Köln konnte in der abgelaufenen ProA-Saison seine ersten Spielminuten und Punkte in der zweiten Liga sammeln und half mit, die Zweitvertretung in der 2. Regionalliga zu halten.

„Filip hat ein gutes Gefühl für das Spiel und ich freue mich, dass er weiter mit uns zusammenarbeiten will“, sagt Manager Stephan Baeck. Kukic selbst setzt dabei große Stücke auf Cheftrainer Matt Dodson, den er besonders aus der gemeinsamen NBBL-Zeit schätzt. „Bei Matt habe ich bislang meinen größten Entwicklungsschritt gemacht. Er kennt mich gut, weiß was ich kann, aber vor allem auch, was ich noch verbessern muss.“

„Ich weiß, was der Trainer will“

Das sieht auch Müller-Laschet so. „Für mich persönlich bedeutet der Schritt der RheinStars die Chance, um eine Rolle im Team zu kämpfen und damit um Spielzeit.“ Auch Manager Stephan Baeck ist von seinem Schritt angetan. „Wir freuen uns sehr, dass Thomas, der von Kindesbeinen an bei uns im Verein ist, den Ehrgeiz zeigt, um seinen Platz im Bundesligakader zu kämpfen.“ Der 19-Jährige will sich nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Verein vor dem Start des Studiums im nächsten Jahr ganz auf Basketball konzentrieren.

„Ich will meine Chance suchen und die ist in Köln bei den RheinStars am größten. Unter Matt Dodson habe ich schon in der NBBL gespielt. Ich weiß, was er will. Er weiß, was ich kann – und noch lernen muss.“ Und was sagt der Trainer selbst? „Thomas arbeitet sich an die körperlichen Anforderungen im Profibereich weiter heran. Er hat bereits einen sehr guten Wurf, hat sich athletisch verbessert und an den anderen Sachen arbeiten wir gemeinsam weiter“, so Dodson.

Mateus besetzt Ausländerstelle

Die RheinStars gehen also den Weg, mit jungen Talenten einen Kern aufzubauen, der in naher bis mittlerer Zukunft tatsächlich das lang angestrebte Ziel Bundesliga-Aufstieg realisieren kann. Da dafür jedoch auch ein wenig Erfahrung nötig ist, wurde mit dem Franzosen Silvio Mendes Mateus die zweite Ausländerstelle besetzt und auf den internationalen Positionen die Kaderplanung abgeschlossen. „Wir haben uns für Silvio entschieden, weil er neben Erfahrung auch noch eine Menge Potenzial mitbringt. Er will sich weiter entwickeln“, sagt Cheftrainer Matt Dodson über seinen jüngsten Neuzugang.

Überzeugt hat Dodson zudem: „Er zeigt eine gute Einstellung zum Sport, kämpft und kann verteidigen. Auch über das ganze Feld – und damit passt er gut in unsere Planungen.“ Er kommt vom Österreichischen Erstligisten UBSC Raiffeisen Graz. Mit 10.4 Punkten und 2.7 Assists pro Partie avancierte der gebürtige Angolaner zu einer verlässlichen und stabilen Größe in der Starting Five des Klubs in der Admiral Basketball Bundesliga.

 

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