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RheinStars: Pleite unter Podolskis Augen

Auch mit großem Einsatz kaum zu bremsen: Kirchheims Richard Williams Foto: imago/Beautiful Sports

Auch mit großem Einsatz kaum zu bremsen: Kirchheims Richard Williams
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Da half auch Lukas Podolski als Edelfan nicht: Die RheinStars Köln verlieren unter den Augen des Fußball-Weltmeisters gegen Kirchheim das erste Heimspiel der laufenden Saison.

14 Sekunden vor Ende streckten die RheinStars Köln im Heimspiel gegen die Kirchheim Knights bereits die Waffen, zu deutlich war der Abstand kurz vor der Schlusssirene. Die 61:71-Pleite hatten sich die kölschen Korbjäger selbst zuzuschreiben, zu fehlerbehaftet im Ballvortrag und zu nachlässig in der Defensive hatte sich das Team von Coach Arne Woltmann unter den Augen von Edelfan Lukas Podolski präsentiert. „Wir hatten unsere Chancen. Aber wir machen letztlich zu viele Fehler, waren willig, aber zu hektisch und unterm Korb hatten wir ebenfalls unsere Probleme“, bilanzierte Woltmann nach der Partie. Bereits am Freitag hatten die RheinStars beim Auswärtsspiel in Hanau zwei Gesichter gezeigt: Nach starker erster Hälfte (37:31) brach das junge Team im zweiten Durchgang völlig ein und verlor letztlich verdient mit 58:64.

Auch gegen Kirchheim spielten die RheinStars zu schwankend. Einer starken Abwehrarbeit folgten offensive Blackouts, auf schön herausgespielten Körbe folgten defensive Unachtsamkeiten. Eine Leistung, die Arne Woltmann mitunter an den Rande des Wahnsinns trieb. Des Trainers Zorn bekam nach einer Nachlässigkeit unter anderem Youngster Antonio Pilipovic zu spüren, der kurz vor der Halbzeit noch an der Seitenlinie lautstark zusammenfaltete. An dem Rückstand, dem die RheinStars fast vom Tipoff an hinterliefen, änderte sich nur kurz etwas: Zwar schnupperten die Kölner immer wieder an einem Anschluss, aber insgesamt bekam der ProA-Neuling an diesem Sonntag das Gesamtpaket einfach nicht zusammen, um Kirchheim ernsthaft zu gefährden. „Wenn wir das noch umgebogen hätten, dann wäre das nicht verdient gewesen. Jetzt arbeiten wird die Woche an den Fehlern und dann geht es gegen Paderborn weiter“, so Woltmann.

Traf locker aus der Drei-Punkt-Distanz: Kölns Fußball-Idol Lukas Podolski Foto: imago/Beautiful Sports

Traf locker aus der Drei-Punkt-Distanz: Kölns Fußball-Idol Lukas Podolski
Foto: imago/Beautiful Sports

Für das sportliche Highlight des Abends sorgte dann Lukas Podolski: Nach einem Freiwurf-Contest gegen den Wischjungen der RheinStars versenkte das Kölner Fußball-Idol zum Jubel der anwesenden Fans in der ASV-Sporthalle ziemlich locker einen Drei-Punkte-Wurf.  Am bitteren Ergebnis aus RheinStars-Sicht änderte das nichts, die kölschen Korbjäger mussten die erste Heimpleite der laufenden Saison hinnehmen. Gegen Paderborn kehren die RheinStars dann wieder in die Lanxess-Arena zurück. Mit fünf Siegen und vier Niederlagen rangieren sie aktuell im Mittelfeld der ProA, die Ostwestfalen weisen derzeit dieselbe Bilanz auf.

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