Köln.Sport

Pokalfight in Höhenberg

Quelle: Imago

Ob die Windecker dem hohen Favoriten dieses Jahr ein Bein stellen können? Gegen die Bayern gelang es letztes Jahr nicht.

Auch in Köln kann dieses Wochenende der Kampf „David gegen Goliath“ im Stadion verfolgt werden. Germania Windeck tritt im Sportpark Höhenberg gegen 1899 Hoffenheim an. Nobodys wie Michael Cebulla oder Tomas Tomanek im Duell gegen gestandene Bundesliga-Profis und Stars wie Sejad Salihovic oder Ryan Babel – möglich macht dies der DFB-Pokal. Der Wettbewerb schreibt Jahr für Jahr Geschichten, wie ein kleiner Underdog einen großen Favoriten ärgert und manchmal auch zu Fall bringt.

Dem Regionalliga-Aufsteiger aus dem Rhein-Sieg-Kreis werden allerdings kaum Chance auf die Sensation eingeräumt. Zu groß war der Aderlass in der Sommerpause – zu viele Leistungsträger verließen den Verein, der bis vor kurzem von Mäzen Franz-Josef Wernze großzügig unterstützt wurde.

Windeck ist bereits zum dritten Mal in Folge im DFB-Pokal vertreten. In den vergangenen beiden Spielzeiten erwischte der Klub aus dem Rhein-Sieg-Kreis ebenfalls äußerst prominente Gegner: Letzte Saison verlor Germania gegen Branchenprimus Bayern München vor über 40000 Zuschauern im Müngersdorfer Stadion mit 0:4. Mit demselben Ergebnis unterlag der Verein ein Jahr zuvor am selben Ort gegen Schalke 04.

Aller guten Dinge sind drei, sagt der Volksmund. Vielleicht auch für Germania Windeck.

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