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Panini: Hector lässt die Kasse klingeln

Das italienische Unternehmen Panini hat einen Rekordumsatz zu vermelden. So viele Tütchen wie noch nie wurden während der WM 2018 in Russland verkauft. Daran hatte mit Sicherheit auch Jonas Hector einen Anteil.
Hector

Ließ bei Panini im letzten Jahr die Kasse klingeln: Jonas Hector. (Foto: imago/Team 2)

Wie neulich durch eine Pressemitteilung bekannt wurde, verdiente Panini letztes Jahr über eine Milliarde an Umsatz. Darüber hinaus bedeutet dies für die Italiener, dass sie fast mehr als doppelt soviel eingenommen haben, wie im Vorjahr (536 Millionen). Fast nur angebracht also, dass man sich am Geißbockheim persönlich bei Jonas Hector erkenntlich zeigte, der durch seine WM-Teilnahme den Umsatz kräftig ankurbelte. Wieviele Pakete exakt wegen des Kölner Kapitäns verkaufen konnte, wollte man nicht weitergeben.

Lieferschwierigkeiten hemmen den Erfolg

Mitunter sollen sich etliche Kölner Kioske beschwert haben, dass sie während der Weltmeisterschaft nicht mit mehr Panini-Kartons versorgt wurden. Etwa 1,5 Millionen Menschen sammeln aktuell die beliebten Klebe-Bildchen, in welchen Städten die anderen 450.000 fußball-verrückten Sammler ihr Unwesen treiben, wollte das Unternehmen nicht offenbaren.

Ein weiterer Beweis dafür, dass der Kölner Fan-Liebling für den Erfolg der Panini-Gruppe verantwortlich ist, ist die Tatsache, dass bei der WM 2014 nur ein Erlös von 758 Millionen zu Buche stand. Jeder Kölner weiß, welch besagter Spieler damals nicht Teil von ´Die Mannschaft´war. Dass man vor der WM 2018 Joachim Löw bei der Kaderplanung davon überzeugen konnte, Jonas Hector mitzunehmen, verhalf letzten Endes zum raketenhaften Ansturm auf die kultigen Klebe-Bilder.

Momentan rätselt man in Rom darüber, wie man es schafft Timo Horn in den Kader für die kommende WM in Qatar zu bekommen, denn die Umsatzkurve soll nicht wieder nach unten zeigen.

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