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Olympia 2032: Die Region Rhein / Ruhr im Gespräch

Üblicherweise finden Olympische Spiele in einer Stadt statt. Nach den gescheiterten Bewerbungen von Hamburg und München, geht Deutschland nun neue Wege.
Olympia in der Rhein Ruhr Region

Nach zwei glücklosen Versuchen, wagt Deutschland vielleicht die nächste Bewerbung für die Olympischen Spiele (Foto: imago images / Schöning)

Deutschland möchte gerne Austragungsland für die Olympischen Spiele 2032 werden. Doch anstatt sich wie bisher immer nur mit einer Stadt zu bewerben, ist der Plan nun, die Spiele in einer ganzen Region auszutragen: Der Rhein/Ruhr Region. Dadurch wird eine einzelne Stadt weniger belastet und trotzdem sind die Wege zwischen den Austragungsorten kurz und alle Plätze gut zu erreichen.

Als Austragungsort ist – neben 13 weiteren Standorten wie Bonn, Bochum, Leverkusen und Essen – auch Köln im Gespräch. Besonders engagiert im Kampf um eine erfolgreiche Bewerbung ist der gebürtige Kölner und Unternehmer Michael Mronz. Doch damit die Bewerbung Erfolg haben kann, braucht es eine breite Unterstützung der Bevölkerung sowie der Politik und der Sportverbände.

Experten diskutieren

Um das Projekt genauer unter die Lupe zu nehmen, lädt die Hochschule Fresenius am 25. September zum Symposium ein. Titel der Veranstaltung ist: „Olympische Spiele an Rhein und Ruhr im Jahre 2032? Katalysator für Infrastruktur und Lust am Sport? Oder scheitert das Vorhaben an fehlender Unterstützung von Bevölkerung und Politik?“.

Mit dabei bei der Diskussion sind:

  • Moderation: Dr. Moritz Küpper (Landeskorrespondent NRW Deutschlandfunk)
  • Walter Schneeloch (Präsident des Landessportbundes NRW)
  • Dr. Arnd Schmitt (Olympiasieger, Weltmeister im Degenfechten)
  • Max Hartung (Aktivensprecher, Säbelfechter)
  • Dr. Jörg Geerlings (Abgeordneter des Landtags NRW)
  • Dr. Felix Mutter (Deloitte Sport)
  • Oliver Müller (ATP-Tour Organisator)
  • Fred Wipperfürth (Herausgeber KölnSport)
  • Prof. Dr. Lutz Becker (Studiendekan Sustainable Marketing & Leadership)
  • Christian Müller (Studiengangleiter Sportmanagement)

Beginn der Veranstaltung ist 10 Uhr. Voraussichtliches Ende ist 12.15 Uhr. Stattfinden wir die Diskussion im Atrium der Hochschule Fresenius, Wirtschaft & Medien im Mediapark Gebäude 4c. Um ein Stimmungsbild der Kölner Zuhörer darzustellen, wird mittels der Voting-App FanQ abgestimmt.

Weitere Infos gibt es hier.

 

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