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Neues vom Olympiastützpunkt

Am Olympiastützpunkt NRW hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten einiges getan, von neuen Trainerinnen und Trainern bis hin zu spannenden Projekten. Zudem konnten einige OSP-Athleten bereits große Erfolge feiern.
Neues vom OSP

So sehen Sieger aus: Max Hartung, Matyas Szabo, Benedikt Wagner und Richard Hübers (v.l., alle TSV Bayer Dormagen) freuen sich über die Bronzemedaille im Herrensäbel-Team (Foto: Facebook)

Am Olympiastützpunkt (OSP) NRW gibt es in Zukunft zwei neue Gesichter zu sehen: Mit Marion Laub verstärkt eine ehemalige Leistungsschwimmerin und erfahrene Trainerin seit Anfang Mai das Para-Schwimmteam. „Das Schwimm-Team am OSP Rheinland ist eine gute Mischung aus erfahrenen Athleten und talentierten Nachwuchssportlern, die von der Leistungssportkompetenz der OSP-Mitarbeiter profitieren können – für mich persönlich eine sehr reizvolle Konstellation“, sagt Laub selbst.

Videoanalsyen für Judoka

Auch im Bereich Florettfechten hat sich etwas getan: Richard Junghanns wird das OSP-Trainer-Team verstärken. Der 27-Jährige fängt als hauptamtlicher OSP-Trainer Herrenflorett am Dienstort Bundesstützpunkt Fechten in Bonn an. Seine Hauptaufgabe: Mitwirkung beim Aufbau eines durchgängigen Ausbildungs- und Trainingssystems zur systematischen Entdeckung, zum Aufbau und zur Förderung von Talenten und Leistungssportlern im Florettfechten in Bonn.

Ebenfalls Grund zur Freue gibt es am Bundesstützpunkt Judo – dort können TrainerInnen und AthletInnen ab sofort auf Videoanalysen zurückgreifen. Der Förderverein des OSP finanzierte die Anschaffung eines großen, mobilen Flatscreens, auf dem das Geschehen auf der Matte nun bis ins kleinste Detail unter die Lupe genommen wird. OSP-Trainer Costel Danculea: „Das Visualisieren von Wurf-, Halte- oder Bodentechniken unterstützt unsere Athletinnen und Athleten dabei, eine genauere Vorstellung von einem Bewegungsablauf zu bekommen. Ein direktes Video-Feedback unmittelbar nach der Bewegung ist dabei besonders effektiv. Dies kann nun mit hochwertiger Technik direkt auf der Trainingsmatte realisiert werden.“

Bronzene Wochen für den OSP NRW

Und dass das intensive Training am OSP NRW auch Früchte trägt, zeigen die vielen Sportlerinnen und Sportler, die in den vergangenen Monaten Erfolge feiern konnten. In etwa Säbelfechter Max Hartung vom TSV Bayer Dormagen, der Mitte Juni in Novi Sad zum zweiten Mal in Folge die Europameisterschaft im Herrensäbel gewann. Auch im Teamwettbewerb konnten die Säbel-Herren die Bronzemedaille feiern. Über dasselbe Metall durften sich auch die OSP-Judoka Martyna Trajdos und Anna-Maria Wagner freuen, sie belegten bei der EM in Tel Aviv jeweils den dritten Platz.

Auch OSP-Boxerin Nadine Apetz, die für den SC Colonia 06 Köln startet, sicherte sich im Juni bei den Europameisterschaften im bulgarischen Sofia die Bronzemedaille im Weltergewicht bis 69 kg. Noch etwas erfolgreicher war Para-Cycler Hans-Peter Durst (RuMC Sturm Hombruch 1925 e.V. Dortmund). Beim UCI Paracycling Road Weltcup im belgischen Oostende erwischte einen optimalen Einstieg in das internationale Paracycling-Geschehen und gewann sowohl das Einzelzeitfahren als auch das Straßenrennen.

 

 

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