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Neuanfang ohne Ruthenbeck

Stefan Ruthenbeck wird die Profis des 1. FC Köln nächste Saison nicht trainieren. Selbst wenn der 1. FC Köln den Klassenerhalt noch schaffen sollte, möchte der Verein einen Neustart.
Stefan Ruthenbeck

Die Zeit von Stefan Ruthenbeck als FC-Cheftrainer neigt sich dem Ende. Der bis Ende Juni laufende Vertrag wird nicht verlängert (Foto: imago/Eduard Bopp)

Stefan Ruthenbeck und der 1. FC Köln haben sich darauf verständigt, den Vertrag des aktuellen Cheftrainers nicht über den 30. Juni 2018 hinaus zu verlängern. Das gab der Verein heute bekannt. „Stefan und sein Team haben die Mannschaft in einer extrem schweren Situation übernommen, sich mit vollem Engagement dieser Aufgabe verschrieben und leisten hervorragende Arbeit.“ äußert sich Geschäftsführer Armin Veh.

„Wir haben im Dezember ganz bewusst vereinbart, dass wir in dieser Konstellation bis zum Saisonende weitermachen und nicht schon darüber hinaus planen. Zudem war klar, dass Stefan und sein Team auf jeden Fall unabhängig vom Ausgang der Saison auch dann beim FC weiterarbeiten können, wenn die Aufgabe im Profibereich endet. Zwischen uns herrschte immer Klarheit“, erklärte er weiter.

Zukünftige Rolle ungeklärt

Zu Ruthenbecks Nachfolge gab der 1. FC Köln nichts bekannt. Bevor ein Vertrag mit einem neuen Trainer unterzeichnet sei, werde man sich „aus Respekt vor allen Beteiligten nicht zu möglichen Kandidaten äußern“, heißt es in einer Erklärung auf der Vereinsseite. Der gebürtige Kölner Markus Anfang gilt als heißester Kandidat. Ob er von seinem aktuellen Verein Holstein Kiel allerdings ablösefrei an den Rhein wechseln kann, hängt von einem möglichen Aufstieg der Störche ab. Gelingt dieser nicht, wäre eine Ablöse für Anfang fällig.

Ob der scheidende Coach Stefan Ruthenbeck zur kommenden Saison wieder die U19, die er vor seiner Beförderung zu den Profis coachte, übernimmt, ist noch unklar. „Ob und in welcher Funktion Stefan Ruthenbeck dem 1. FC Köln über den 30. Juni 2018 hinaus erhalten bleiben möchte, werden Gespräche nach Saisonende ergeben“, heißt es in der Vereinserklärung.

Ruthenbeck selbst äußerte sich dankbar: „Für mich als Kölner war und ist es ein Privileg, Cheftrainer des 1. FC Köln zu sein“, so der 45-Jährige. „Ich bin dankbar für die Chance und das Vertrauen, das mir der Club entgegenbringt und werde mit meinem Team alles dafür tun, den FC in der Bundesliga zu halten. Sollte dies nicht klappen, werden wir zumindest mit Anstand und erhobenen Hauptes die Saison beenden, so wie es unsere Fans verdient haben und wie es sich für diesen Club gehört.“

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