Köln.Sport

Natürlich dagegen

In Köln führt ein Streit über die Erweiterung des Trainingsgeländes des 1. FC Köln zu einem Statement von Natur-Lobbyisten gegen den Breitensport. Der Köln.Sport-Kommentar.
Kommentar Fred

Bereits seit vielen Jahren plant der 1. FC Köln den Ausbau seiner Trainingsmöglichkeiten. (Foto: imago/Manngold)

Wie verbohrt ist das denn? Da schlagen doch tatsächlich Betonköpfe aus der Naturschutzbehörde der Stadt Köln vor, die Genehmigung des Ausbaus der Trainingsanlagen des 1. FC Köln von einem Verzicht auf vier für den Freizeitsport bestimmte Kleinfelder abhängig zu machen.

Konkret: Der Effzeh würde im Rahmen seines Ausbaus rund um das Geißbockheim dem Breitensport die vier Kleinspielfelder bauen und auch zur Verfügung stellen. „Ein Geschenk des FC an den Breitensport“, wie es Peter Pfeifer, Präses des Stadtsportbundes Köln (SSBK), formuliert hat.

Aber die Stadtheinis lehnen das ab.

Wieso? Um rund fünftausend Quadratmeter Waldwiese zu erhalten.

Die der Grüngürtel hier unbedingt braucht? Die wem fehlen würden? Die wer braucht? Auf der sich ansonsten wie viele Menschen bewegen? Auf der wie viele Aktive Sport treiben? Auf der wie viele Kids Fußball oder sonst was spielen?

SSBK und Sportjugend sagen: „Ein fatal schlechtes Zeichen.“

Tatsächlich ist das verschrobener und verbohrter Bürokratismus. Pseudo-Naturschutz zu Lasten von Freizeit- und Breitensport. Einfach nachhaltiger Blödsinn!

Wo bleibt der gemeinsame Aufschrei und die Solidarität von 640 organisierten Kölner Sportvereinen? Von den 270.000 Sportlern und Sportlerinnen?

Ich schrei’ hier schon mal …

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