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Namensrechte: FC erstklassig

Die Sponsoren der Bundes-, Zweit- und Drittligastadien bringen den jeweiligen Klubs jährlich Einnahmen in Millionenhöhe ein. Der 1. FC Köln kassiert dabei wie ein Bundesligist, wie die neue Vermarktungsanalyse der Internetplattform Sponsors zeigt.
Stadion

Von Namensgeber RheinEnergie kassiert der 1. FC Köln jährlich ein ordentliches Sponsorengeld. (Foto: imago/Eduard Bopp). FC Köln

Ob Allianz, Mercedes Benz oder Commerzbank – fast jedes Stadion in den großen deutschen Fußballligen besitzt mittlerweile einen eigenen Namenssponsor. In der Bundesliga kommen lediglich Mönchengladbach, Bremen und der Hauptstadtklub aus Berlin ohne Sponsor aus, alle anderen Teams haben die Namensrechte an ihrer Spielstätte verkauft – und kassieren dafür auch ordentlich Geld ab.

Stuttgart Bundesliga-Spitze

Spitzenreiter in der Bundesliga ist der VfB Stuttgart, der von Mercedes Benz beinahe 20 Millionen Euro jährlich erhält – der FC Bayern im Vergleich bekommt lediglich sechs, immer noch Platz Zwei im Ranking. Bayer 04 Leverkusen streicht jährlich 2,5 Millionen Euro ein.

Über diese Summe kann der 1. FC Köln trotz einer Liga tiefer fast nur lachen. Zwar zahlt der FC nach wie vor eine absurd hohe Stadionmiete, wird von Namensgeber RheinEnergie jedoch auch jährlich mit rund 3 Millionen Euro entlohnt. In Liga Zwei erhält nur der HSV mehr (4 Millionen Euro jährlich), mit diesen Werten würden die beiden abgestiegenen Traditionsklubs auch in der Bundesliga-Liste Mittelfeldplätze belegen.

Nur HSV kriegt mehr

In der Bundesliga kassieren nur der VfB Stuttgart (20 Mio. €), Bayern München, Schalke 04 (beide 6 Mio. €), Borussia Dortmund (5,8 Mio. €), Eintracht Frankfurt (4 Mio. €) und Fortuna Düsseldorf (3,25 Mio. €) mehr als der FC, in Liga Zwei kann nur der HSV mit vier Millionen Euro höhere Sponsoreinnahmen verzeichnen.

Auch in der Dritten Liga gibt es Namensrechte, hier geht der Kölner Klub allerdings leer aus. Fortuna hat die Namensrechte für das Südstadion noch nicht verkauft. Spitzenreiter dort ist der SV Wehen Wiesbaden, der von Stadion-Namensgeber Brita jährlich zwei Millionen Euro einstreicht.

 

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