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Modeste: Wirbel aus Fernost

Ein Eklat des Besitzers von Tianjin Quanjin könnte dem Effzeh nun in die Karten spielen.
Modeste_China

Anthony Modeste trainiert fleißig weiter.(Foto:Imago/Eduard Bopp)

Der Poker um Anthony Modeste geht in die nächste Runde. Nachdem bekannt wurde, dass der Eigentümer des chinesischen Klubs Tianjin Quanjin, Shu Yuhui, aufgrund mehrerer Verstöße gegen das chinesische Gesetz ins Gefängnis eingeliefert wurde, schöpfen einige FC-Fans wieder Hoffnung.

Die Zuständigkeiten könnten dem Oberhaupt des Vereins nun abgesprochen werden, da er unter anderem wohl für den tragischen Tod eines vierjährigen Mädchens verantwortlich sein soll. Laut Medienberichten soll er dem Vater des Mädchens dazu geraten haben, die medizinische Versorgung seiner Tochter auf eine Kur zu begrenzen, die in der Konsequenz tödlich geendet sein soll.

Angeblich seien chinesische Behörden dem Finanz-Mogul auf die Schliche gekommen, der mit seiner Quanjian Group seit geraumer Zeit sein Unwesen treibt. Im Gespräch seiner Straftaten stehen bewusste Irreführung der Konsumenten durch manipulierte Werbeberichte und gesundheitsschädliche Medikamente, die seine Firma in Umlauf gebracht haben soll.

Modeste‘s Chancen auf eine Spielberechtigung steigen an

Dadurch könnte indessen der Fokus auf den Gerichtsprozess abgelenkt werden, weswegen der FC seinen im November präsentierten Neuzugang wieder auf den Spielberichtsbogen einfügen könnte.

Modeste, der sich momentan durch diverse Trainingseinheiten fit hält, war für schätzungsweise 30-35 Millionen nach China gewechselt. Wenn durch diese außergewöhnlichen Umstände eine Spielgenehmigung erwirkt werden kann, dann haben wir es mit einer waschechten Überraschung zu tun.

Zurzeit ist noch unklar, was mit dem Modeste-Verfahren geschehen wird.

Ganz Köln wartet gebannt auf die nächsten Wochen und kann eventuell Modeste bereits beim Rückrundenauftakt gegen Union Berlin (27.01) wieder auf dem Platz begrüßen.

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