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Anekdoten rund um den Köln-Marathon

Prominenter Besuch beim letzten Marathon: NBA-Superstar Dirk Nowitzki half am Verpflegungsstand Foto: RheinEnergieMarathon Köln

Prominenter Besuch beim Marathon 2014: NBA-Superstar Dirk Nowitzki half am Verpflegungsstand.
Foto: RheinEnergieMarathon Köln

20 Jahre Köln-Mara­thon – das sind 20 Jahre Erfolgserlebnisse, Glücksgefühle und Dramen. Köln.Sport hat einige­ Anekdoten zusam­mengestellt.

Unter den mehr als 26.000 Teilnehmern ist Horst Ludwig ein Unikat. Der 81 Jahre alte Longericher hat seit 1997 keinen Köln-Marathon ausgelassen und jeden einzelnen erfolgreich zu Ende gebracht. 801.705 Meter unter Wettkampfbedingungen auf den Straßen der Domstadt. Keine Frage, dass der passionierte Läufer am 2. Oktober als ältester der Jubilare die 20er-Marke knacken will. „Ich traue es mir zu, und wenn ich die letzten Meter bis zur Ziellinie kriechen muss“, gibt Ludwig­ sich kämpferisch. Veranstalter Markus Frisch ist begeistert von so viel Elan: „Ihm gebührt allerhöchster Respekt!“

Falsch abgebogen – Sieg futsch

Ein ärgerlicher Fauxpas kostete den Äthiopier Limenih Getachew im Jahr 2012 den sicher geglaubten Sieg. Deutlich in Führung liegend bog der Afrikaner kurz vor dem Ziel am Deutzer Bahnhof falsch ab, weil er irrtümlicherweise einem der Begleitmotorräder hinterherlief. Nutznießer war der Kenianer Alfred­ Kering, der am Ende in 2:07:37 Stunden gewann – zwei Sekunden vor Getachew.

Ehre, wem Ehre gebührt

81 Läufer haben die bisherigen 19 Köln-Marathons komplett absolviert. Zur 20. Auflage erhalten die Jubilare nicht nur einen kostenlosen Startplatz, sondern werden auch im Rahmen der Running.EXPO geehrt. Was die Veranstalter freut: Nahezu alle angesprochenen Sportler möchten die „Mission 20“ angehen!

Ich nehm dann mal die Abkürzung…

Einfach mal mehrere Kilometer Strecke sparen? Das versuchen den Veranstaltern zufolge immer wieder Läufer im Bereich der Ringe oder auf der Amsterdamer Straße. Dort wird in beiden Richtungen gelaufen. Ordner beobachten hin und wieder, wie Sportler einfach umdrehen – das fällt aber spätestens dann auf, wenn Zwischenzeiten fehlen.

Promis auf der Strecke

Immer wieder erblicken die Zuschauer entlang der Laufstrecke bekannte Gesich­ter. So gingen Bands wie Kasalla­, Cat Ballou oder Querbeat ebenso an den Start wie Moderator Guido Cantz, Extremsportler Joey Kelly oder Sängerin Isabel Varell. 2014 verteilte Basketballstar Dirk Nowitzki kühle Getränke an die Läufer.

Strahlende Gesichter

Seit 2007 ist Markus Frisch Geschäfts­führer des Köln-Marathons. Sein persönliches Highlight erlebt er jedes Jahr aufs Neue: „Wenn ich mich ab 13, 14 Uhr im Ziel­bereich aufhalte und die Emotionen der Läufer nach dem Finish sehe, bekomme ich eine Gänsehaut – auch nach all den Jahren.“

Die Frage aller Fragen

Nach 42,195 Kilometern hatte der Amerikaner Carl Ciacci beim Köln-Marathon 2014 noch genügend Luft, um seiner Freundin Meghan Stinton im Ziel einen Heiratsantrag zu machen. Sie sagte Ja! Die Trauung fand am 4. Dezember 2015 im US-Bundes­staat Colorado statt.

Fun Facts zum Köln-Marathon

Vor dem Rennen:
– werden die Startnummern mit 100.000 Sicherheitsnadeln befestigt

Entlang der Strecke:
– werden 59.000 Bananen verteilt
– sind neun Kilometer Gitter aufgebaut
– stehen 750 Bauzäune
– sind knapp 2.000 ehrenamtliche Helfer im Einsatz
– stehen 205 Dixie-Klos bereit

Im Verpflegungsdorf warten auf die Läufer unter anderem:
5.000 Laugenstangen
5.000 Quarkbällchen
32.000 Müsli-Riegel
300 Kilogramm Fleischwurst
600 Kilogramm Studentenfutter
500 Liter Gemüsebrühe
2.000 Liter Tee
6.000 Liter Apfelschorle
10.000 Liter isotonische Getränke

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