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Köln will wieder in die erste Liga

Trotz einer verhältnismäßig guten Rückrunde in der vergangenen Saison, musste der 1. FC Köln wieder einmal den Gang in die zweite Liga antreten. Mit dem HSV stieg ein weiterer Traditionsverein ab. Während das Unterhaus für die Hamburger allerdings Neuland ist, kennt sich der FC mit der zweiten Liga etwas besser aus. Trotzdem peilen die Domstädter natürlich direkt den Wiederaufstieg an. Wir schauen, wie es für die Mannschaft von Trainer Markus Anfang in der bisherigen Saison läuft.
Aufstieg

Grund zur Freude gab es für Timo Horn und Co. in Regensburg. Dort siegte der 1. FC Köln vergangenen Spieltag mit 3:1 – ein wichtiger Schritt in Richtung des ersehnten Aufstieges (Foto: imago/DeFodi)

Leistungsträger konnten gehalten werden

Wenn eine Mannschaft absteigt, müssen häufig auch Leistungsträger abgeben werden. Auch Köln blieb davon nicht verschont. Bittencourt, Osako und Heintz beispielsweise suchten sich einen neuen Verein in der ersten Liga. Allerdings konnte der FC auch wichtige Säulen halten. Verdiente Spieler wie Timo Horn, Jorge Meré und Jonas Hector hätten sicher auch Angebote anderer Vereine annehmen können, hielten dem FC aber die Treue. Auf der Trainerposition hingegen gab es einen Wechsel. Mit Markus Anfang konnte man einen der gefragtesten Trainer in Deutschland von dem Ligakonkurrenten Holstein Kiel loseisen.

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Timo Horn will mit seinem Effzeh zurück in die erste Liga (Foto: instagram/fckoeln)

Auf holprigen Auftakt folgt Siegesserie

Wie auch beim HSV lief der Auftakt in die zweite Liga eher durchwachsen. Am ersten Spieltag unterlag die Mannschaft dem VfL Bochum vor heimischem Publikum mit 0:2. Auch im folgenden Spiel trennte man sich gegen Union Berlin nur 1:1 Unentschieden. So mussten die Fans bis zum dritten Spieltag auf den ersten Dreier warten. Beim 3:1 gegen Erzgebirge Aue erzielte Simon Terodde alle drei Tore.

Auch beim 3:5 Auswärtssieg beim FC St. Pauli steuerte der Goalgetter zwei Treffer bei. Nach diesen beiden überzeugenden Auftritten verlor man als Spitzenreiter völlig überraschend zuhause gegen den SC Paderborn. Torwart Timo Horn musste gleich fünfmal hinter sich greifen. Mit dieser Niederlage rutschten die Kölner erstmals aus den Aufstiegsrängen. Aufsteigen will man natürlich trotzdem, auch wenn in der ersten Liga wieder der verhasste VAR (Video Assistant Referee) wartet.

Aufgrund der zahlreichen Kritik hat sich Betway mit dem Einfluss des Videoschiedsrichters auf den Fußball beschäftigt. Vor allem die Kölner sahen sich in der vergangenen Saison wiederholt vom Video-Schiri benachteiligt. Die Grafik von Betway allerdings zeigt, dass Schalke und Leverkusen die meisten VAR-Entscheidungen gegen sich ertragen mussten.

Terodde legt los

Nach der deftigen Heimpleite gegen Paderborn zeigten sich die Kölner wieder fokussiert, gewannen die folgenden drei Spiele gegen Sandhausen, Ingolstadt sowie Bielefeld und setzten sich somit wieder an die Spitze der Tabelle. Von den sieben Toren gegen die drei Gegner, steuerte Terodde fünf Treffer bei. Nach acht Spieltagen stand der Mittelstürmer somit schon bei zwölf Treffern. Auch der Ausrutscher gegen den MSV Duisburg änderte nichts an der Tabellenführung der Kölner.

Nach zwei weiteren Unentschieden gegen Kiel und Heidenheim, musste der Effzeh im DFB-Pokal noch gegen den FC Schalke 04 ran. Nachdem man sich im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb verabschieden musste, listet Betway die Schalker nun mit einer 13,00 Quote (Stand 12.12) auf den Pokalsieg. Doch danach stand das große Spitzenspiel der zweiten Liga an. Beim Duell Köln gegen HSV traf der Erste auf den Zweiten. In dem umkämpften Gipfeltreffen musste sich der FC Köln letztlich mit 1:0 geschlagen geben.

Köln kämpft sich zurück

Natürlich war die Niederlage im Spitzenspiel ein herber Dämpfer für die Kölner Fans, doch in den folgenden Spielen zeigten sich die Mannschaft von Markus Anfang nur wenig beeindruckt. Am 13. Spieltag schoss man Dynamo Dresden mit 8:1 aus dem Stadion. Auch gegen Darmstadt und Fürth präsentierte man sich in blendender Form.

Mit dem 3:1 gegen Regensburg am 16. Spieltag gewannen die Kölner ihr viertes Spiel in Folge mit einem Torverhältnis von 18:2. Klar, dass bei diesem Torreigen Simon Terodde wieder seine Füße mit im Spiel hatte. Sein Treffer im Spiel gegen Regensburg war sein 20. Treffer in dieser Saison. Damit ist er zu diesem Zeitpunkt der europaweit treffsicherste Stürmer überhaupt. Es läuft für den FC!

Drei Punkte

Es läuft für den Effzeh! Gegen Regensburg feierte das Team von Markus Anfang einen souveränen Sieg (Foto: instagram/fckoeln)

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