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Viele Highlights bei Köln Marathon

Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters hält das Ziel-Band für den Sieger Anthony Maritim Foto: PR

Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters hält das Ziel-Band für den Sieger Anthony Maritim
Foto: PR

Beim Köln Marathon siegte ein Debütant vor einem deutschen Nachwuchstalent. An der Strecke feuerte Basketball-Star Dirk Nowitzki die Läufer an. Der Kenianer Anthony Maritim entschied den RheinEnergieMarathon Köln 2014 bei seinem Debüt für sich. Er konnte sich auf der 42 Kilometer langen Strecke weit von seinen Verfolgern absetzen und finishte souverän in 2:10:26 Stunden. Das deutsche Nachwuchstalent Marcel Bräutigam (GutsMuths-Rennsteiglaufverein Eisenach) folgte auf Platz zwei in 2:17:55 Stunden, nur zwei Sekunden über seiner aktuellen Bestzeit, und verwies den Japaner Yuko Matsumiya (2:18:41) auf den Bronze-Rang.

Bei den Frauen lief Julia Mumbi ein einsames Rennen. Keine der Konkurrentinnen war in der Lage, ihrem Tempo zu folgen, und so gewann die Kenianerin in 2:28:00 Stunden. Shasho Insermu aus Äthiopien holte sich den 2. Platz in 2:35:36 Stunden. Beste Deutsche wurde die in Eritrea geborene Simret Restle-Apel in 2:50:19 Stunden.

Nach gut 42 Kilometern kamen rund 5.300 der in diesem Jahr insgesamt 23.000 Teilnehmer ins Ziel in der Komödienstraße. Ein besonderes Highlight erlebten Zuschauer und Sportler an der Amsterdamer Straße, wo Basketball-Profi und NBA-Star Dirk Nowitzki die Läuferinnen und Läufer mit Wasser versorgte, für Fotos bereitstand und fleißig Autogramme auf Startnummern schrieb.

Ohne die Unterstützung von Nowitzki, der für die Premiere seines Filmes in der Domstadt weilt, aber dennoch ohne Mühe gewann Melaku Belachew den Halbmarathon im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln. Der Äthiopier konnte im Alleingang nach 21 Kilometern in 1:03:24 Stunden als Erster ins Ziel am Kölner Dom einlaufen. Zweiter wurde Ejob Solomon aus Eritrea in 1:06:24 Stunden. Als bester Deutscher holte sich Thorben Dietz (LG Dorsten) den dritten Podestplatz in 1:07:13 Stunden. Die Deutsche Christl Dörschel von der SG Wenden siegte mit 1:17:40 Stunden auf dem Rundkurs durch die Domstadt. Zweite wurde Melina Buil (SV Sonsbeck) mit 1:17:40 Stunden. Rike Westermann, die für den TV Refrath startete, holte sich den dritten Platz in 1:22:10 Stunden.

Knapp 300 Kinder starteten bereits am Samstag beim RheinEnergieKinderlauf Köln mit neuem Austragungsort an der Lanxess-Arena. Für die kleinsten Läufer hieß es „Rund um die Arena“, während sich die Älteren auf den 1.000- bzw. 1.600-Meter-langen Hindernisparcours im Pyramidenpark wagten. Die beiden „Parkour im Park“ getauften Rennen wurden erstmalig ausgetragen und führten die Kinder und Jugendlichen über zahlreiche auf der Rennstrecke aufgebaute Schikanen wie „Ab durch die Hecke“, „Der Berg ruft“ oder „Waschanlage“. Start und Ziel waren vor dem Südwest-Eingang der Arena. Parkour-Weltmeister Matthias Esser sorgte im Vorfeld für ein professionelles Warm-up der jungen Teilnehmer und Peter Worms von der Gold-Kraemer-Stifung moderierte die Veranstaltung. Im Rahmen des RheinEnergieKinderfestes gab es zudem ein buntes Rahmenprogramm.

Alle Ergebnisse des Laufevents finden Sie hier.

An Kilometer 34,5 versorgte Basketball-Star Dirk Nowitzki die Teilnehmer am Verpflegungsstand der Ford Werke und des Bundessprachenamtes mit Wasser Foto: Köln Marathon

An Kilometer 34,5 versorgte Basketball-Star Dirk Nowitzki die Teilnehmer am Verpflegungsstand der Ford Werke und des Bundessprachenamtes mit Wasser
Foto: Köln Marathon

Ein Kommentar

  1. Paule Behrendt

    30. September 2014 at 22:25

    schade dass ich das wohl verpasst hab, diesen parkour profi hätte ich gern miterlebt. naja, hier gibt es auch was über parkour – nicht ganz so hautnah, aber interessant: http://smart-magazine.com/space/touching-the-city/

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