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Knapper Sieg für die RheinStars

Im Kampf um die Playoff-Ränge in der 2. Basketball Bundesliga ProA haben die RheinStars am Mittwoch einen wichtigen Sieg eingefahren. In einem bis zur Schlusssirene offenen Spiel setzten sich die Kölner Basketballer vor heimischer Kulisse mit 68:67 durch
RheinStars-Sieg

Volle Kraft voraus: RheinStars-Guard Leon Baeck (#11) und seine Teamkollegen sind nach dem Sieg gegen Nürnberg in der ProA voll auf Playoff-Kurs (Foto: imago/Beautiful Sports)

Als am Mittwoch Abend die Schlusssirene in der Lanxess Arena ertönte, war erst einmal kollektives Durchschnaufen angesagt. Bei den 2.796 Besuchern, darunter im Rahmen des „Schools Day“ über 1.800 Schüler und Lehrer aus 31 Schulen in und um Köln, die eine Rekordkulisse für diese Saison bedeuteten. Bei den knapp unterlegenen Nürnberg Falcons. Und vor allem bei den RheinStars. 68:67 gewonnen, Tabellenplatz fünf gefestigt und die Zeichen ganz klar auf Playoff-Teilnahme gestellt. Alles perfekt also, auch wenn sich das Team von Denis Wucherer diesen Sieg in den 40 Minuten zuvor hart erarbeiten musste.

Nicht immer hochklassig, aber jederzeit umkämpft

Die Gäste aus Nürnberg fanden nämlich besser in die Partie und ging früh in Führung, ohne sich zu irgendeinem Zeitpunkt des Spiels einmal entscheidend absetzen zu können. Das erste Viertel endete aus RheinStars-Sicht mit 14:15. Im zweiten Viertel dann ein ähnliches Bild: Wieder kontrollierte Nürnberg das Spiel, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. So ging es für Köln mit 25:30 in die Pause.

In Hälfte zwei zeigten die RheinStars dann ein anderes Gesicht, legten einen 10:0-Run aufs Parkett und gingen mit 35:30 in Führung (23.). Gegen Ende des dritten Spielabschnitts zogen die Kölner gar einmal auf neun Punkte davon, ihr höchster Vorsprung in der ganzen Partie. Doch statt das nicht immer hochklassige, aber jederzeit umkämpfte Spiel sicher nach Hause zu fahren, ließen es die RheinStars im Schlussivertel noch einmal zu einem echten Krimi kommen.

„Das ist sehr gut für die Coaches“

Die Falcons, die selbst noch gegen den Abstieg in die ProB kämpfen, unternahmen noch einmal alles und lieferten den RheinStars einen packenden Fight bis zum Schluss. Da war es dann Headcoach Denis Wucherer, der in einer Auszeit kurz vor Spielschluss das entscheidende Play aufzeichnete – und es funktionierte. Pass Lukas Wank, freier Lay-up Keith Ramsey, Ballgame. 3,7 Sekunden Zeit noch auf der Uhr für Nürnberg, doch die Falcons kamen nicht mehr an der Kölner Defense vorbei.

„Es ist die Phase der Saison, wo sich alle Mannschaften noch mal richtig reinhängen. Ob nun wie wir im Kampf um einen Playoff-Platz oder die Nürnberger, die noch jeden Sieg brauchen, um sich von den ganz tiefen Regionen abzusetzen“, sagte Denis Wucherer nach dem Spiel. Der Coach freute sich vor allem über das Play zum Sieg. „Das ist sehr gut für die Coaches, wenn der letzte Spielzug mal klappt. Das war zuvor gegen Vechta und Heidelberg nicht so, deshalb ist es umso schöner.“ Die RheinStars festigten mit dem Sieg Platz Fünf in der Tabelle und müssen am kommenden Mittwoch bei den Crailsheim Merlins ran.

 

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