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Jorge Meré: Darum will er den Aufstieg

Das 21-jährige Abwehrtalent der Kölner hat sich den Fragen des Geissblogs gestellt. Er verrät, wieso die direkte Wiederkehr in die erste deutsche Spielklasse, auch für ihn persönlich, unabdingbar ist.
Jorge Mere am Ball

Jorge Merè möchte auch in Zukunft seinen FC vorantreiben.
Foto:Imago/Chai V. D. Laage

Der 1.FC Köln verfügt für Zweitliga-Verhältnisse über einen exzellenten Kader, dass dadurch Begehrlichkeit entsteht, ist verständlich. Ein Beispiel ist der aufstrebende Innenverteidiger Jorge Meré, der mittlerweile die Kapitänsbinde in der spanischen U21-Nationalmannschaft trägt. Er wird immer häufiger mit den spanischen Top-Klubs wie Sevilla oder Atletico Madrid in Verbindung gebracht. Sein Marktwert liegt mittlerweile bei rund 7 Millionen Euro, damit belegt er den vierten Rang innerhalb des Rankings der zweiten Liga.

Veh kämpft um ihn

Sein Sportdirektor Armin Veh bestärkte ihn mehrfach in öffentlichen Debatten und soll wohl auch hauptverantwortlich dafür sein, dass sein Schützling im November dank einer satten Sonderzahlung den Vertrag bis einschließlich 2023 verlängerte. Zudem betont Veh immerzu, dass man sich erst mit Angeboten auseinandersetzt, wenn diese auch wirklich vorliegen. Damit will Veh seinen Abwehrmann schützen und sein Ansehen auf dem Platz und in der Kabine stärken, er hat noch nie einen großen Hehl daraus gemacht, wieviel ihm Meré bedeutet.

Merès Ambitionen sind beachtlich

In einem Interview bestätigt der Spanier, dass ihm die Avancen der anderen Klubs, die offenbar um ihn buhlen, natürlich auffallen und er sich dessen erfreut, denn seine Reputation im eigenen Land sei merksam angestiegen. Dadurch fühlt er sich angespornt mit dem FC Köln den sofortigen Aufstieg in die 1. Fußball Bundesliga zu erreichen. „Es ist klar, dass es ein Zeichen der Wertschätzung ist, wenn solch große Klubs an mir interessiert sind. Deswegen sehe ich das positiv. Auf der anderen Seite macht das nichts mit mir, denn ich konzentriere mich ausschließlich darauf, mit dem FC aufzusteigen.“

Beim Effzeh will er sein volles Potenzial ausschöpfen, weil er hier einen bedeutenden Schritt in seiner Entwicklung machen kann. Somit wird es voraussichtlich keinen Wechsel im Winter geben und der 1.FC Köln kann weiter mit Meré planen.

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