FC eröffnet Kölner Galoppsaison
Dienstag, den 26. März 2013 um 15:45 Uhr„Die Marke 1. FC Köln ist sehr stark"
Freitag, den 08. Februar 2013 um 10:21 Uhr„Karneval gehört zu Köln wie der FC"
Donnerstag, den 07. Februar 2013 um 12:00 UhrDie Wahrheit über die neue FC-Satzung
Freitag, den 25. Januar 2013 um 12:59 UhrSpinner respektiert Votum der Mitglieder
Donnerstag, den 13. Dezember 2012 um 10:00 UhrMit Kampf und Herz: FC SCHAFFT DAS!
Freitag, den 27. April 2012 um 09:54 UhrKöln.Sport #5/2012 – jetzt im Zeitschriftenhandel
„Die Weichen sind gestellt“
Mittwoch, den 25. April 2012 um 10:14 UhrDas „Team Spinner“ ging als überlegener Sieger der Präsidentschaftswahlen beim FC hervor. Köln.Sport hakte bei Prominenten aus dem Club-Umfeld nach, wie sie mit dem Ergebnis der Wahlen zufrieden sind.
Einigkeit fürs kölsche Hätz
Dienstag, den 24. April 2012 um 11:07 UhrEin Teil dieses Erfolges liegt im Vorfeld der Wahl begründet, als sich Spinner, Ritterbach und Schumacher medienwirksam mit Fans, Mitgliedern und Sponsoren des Vereins zeigten, zudem offen den Dialog mit den Medien suchten. Strategien, auf die der potenzielle Gegenkandidat Karl-Heinz Thielen bewusst verzichtete. Und was sein Vorhaben wohl scheitern ließ.
Auch auf der Mitgliederversammlung selbst arbeitete die PR-Maschinerie des Spinner-Trios auf Hochtouren. Unterstützt durch eine emotionale Rede von Cheftrainer Frank Schaefer (Standing Ovations!) und die launige Moderation eines Dr. Werner Wolf. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates verstand es bestens, mit Wortwitz und Appellen ans kölsche Hätz durch den Abend zu führen und so weitere Sympathiepunkte für die Kandidaten seines Gremiums zu sammeln.
Doch wofür steht die neue FC-Führung inhaltlich?
Der ehemalige Bayer-Vorstand Werner Spinner wird als Präsident repräsentieren und entscheiden, ist nach außen der starke Mann im Verein. Markus Ritterbach, seit Jahren Präsident im Festkomitee Kölner Karneval, übernimmt als Netzwerker die Aufgaben Marketing und Sponsorenbetreuung. Ihm muss es gelingen, neue Unternehmen für den Verein zu gewinnen, um die drückende Schuldenlast von 30 Millionen Euro zu reduzieren.
Und Toni Schumacher, wie Ritterbach neuer Vizepräsident des Vereins, soll sein sportliches Know-how sowie seine Kontakte zur Fußballszene einbringen. Konkret heißt das: Die FC-Legende muss schleunigst einen Cheftrainer für die kommende Saison sowie einen Sportdirektor finden. Zudem wird es Aufgabe des Ex-Nationaltorhüters sein, die Nachwuchsarbeit voranzutreiben. „Den Kern der FC-Mannschaft müssen Kölner bilden", forderte Präsident Werner Spinner bereits.
Des Weiteren hat sich der neue Vorstand auf die FC-Fahne geschrieben, die Außendarstellung des Klubs (Spinner: „Wir haben uns in ganz Deutschland lächerlich gemacht") zu verbessern und die Professionalität zu erhöhen. Dazu gehört zweifelsfrei auch eine moderne Satzung. So ist Werner Spinner vor allem die Allgewalt des Präsidentenamtes („So viel Macht gibt es sonst nur beim Diktator einer Bananenrepublik") ein Dorn im Auge. Weshalb er eine Änderung der Vereinssatzung auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung herbeiführen will. Auch daran wird sich der neue Vorstandschef messen lassen müssen. Womöglich steht dann auch die ehrenamtliche Arbeit des Vorstandes, die im modernen Profifußball für Vergangenheit statt Zukunft steht, zur Diskussion.
In diesem Zusammenhang forderte ein Mitglied das neue Präsidium auf, den Begriff Ehrenamt mit Leben zu füllen, statt sich – wenn es unbequem wird – dahinter zu verstecken. Eine kluge Anmerkung, denn bei all der neu gewonnenen Einigkeit darf nicht vergessen werden: Diesbezüglich ist der FC ein gebranntes Kind.
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