Köln.Sport

Hyypiä verzockt historischen Sieg

In Donezk wieder von Beginn an gefordert: Stefan Kießling

Leverkusen verliert das Spiel beim Tabellenletzten Eintracht Braunschweig und dadurch auch den Anschluss an München und Dortmund. Im Hinblick auf das Champions League Spiel in Donezk schont Hyypiä seine Stars und verpasst einen neuen Leverkusener Bundesligarekord.

Bayer 04 Leverkusen stand am elften Spieltag kurz davor, den besten Saisonstart seiner 34-jährigen Bundesligahistorie aufzustellen. Dies schien für Leverkusens Trainer Sami Hyypiä jedoch nicht Grund genug zu sein, seine erste Elf im Eintracht-Stadion auflaufen zu lassen. Im Hinblick auf das richtungsweisende Champions League Spiel in Donezk ließ Hyypiä seine beiden Top-Torschützen Stefan Kießling und Sidney Sam ebenso auf der Bank wie Heung-Min-Son.

Während Leverkusen ideenlos wirkte und kein Mittel gegen die Braunschweiger Abwehr fand, zeigte sich der Aufsteiger engagiert. Auch die Einwechslung von Sam und Kießling in der 63. Minute trug keine Früchte, so dass man sich den Braunschweigern am Ende verdient mit 0:1 geschlagen geben musste.

Bleibt nun abzuwarten, wie sich die Werkself gegen den ukrainischen Meister schlägt. Verliert Leverkusen, ist nicht nur der beste Saisonstart der Leverkusener Bundesligahistorie sowie der unmittelbare Anschluß an das Bundesliga Top-Duo München und Dortmund futsch, sondern auch das Weiterkommen in der Königsklasse in Gefahr.

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