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Handball-WM: Der Faktencheck

Die vom 9. bis zum 27. Januar stattfindende Handball-WM setzt neue Maßstäbe. Bei uns gibt es die wichtigsten Fakten des Turniers,  um den Durchblick zu bewahren.
Wolff

Andreas Wolff war auch beim WM-Auftaktsieg der DHB-Auswahl gegen das Team aus Korea der sichere Rückhalt. (Foto: Jörg Schüler)

Die diesjährige IHF-Handball-Weltmeisterschaft wird erstmals in zwei Ländern ausgetragen, Deutschland und Dänemark fungieren als Standorte. Für ein Event dieser Größenordnung konnte man 23 Unternehmen als Sponsoren gewinnen, zusätzlich präsentieren sich zehn weitere Kooperationen als Event-Sponsoren. Unter anderem ist dort das Discountunternehmen Lidl vertreten. Jeder Betrieb bezahlt 100.000 Euro und tritt dafür imagefördernd in den Stadien auf.

Dies könnte sich ausgesprochen lohnen, denn in Deutschland wurden bereits 500.000 Tickets verkauft, während man in Dänemark 350.000 Tickets an den Mann bringen konnte. Für die Hauptrundenspiele in Köln ab dem 19. Januar gibt es für den darauffolgenden Montag und Mittwoch jedoch noch Karten, diese sind hier erhältlich.

Auf der Überholspur

Im Vergleich zur vorherigen WM im eigenen Land 2007 hat man zum jetzigen Zeitpunkt 100.000 Besucher mehr. Selbst die Vorrundenspiele ohne deutsche Teilnahme, die im Münchener Olympiastadion Stadion angepfiffen werden, sind bis zu 70-80 Prozent ausgebucht. Kein Wunder also, dass die TV-Übertragungsrechte bis zum Schluss umstritten waren, ARD und ZDF wechseln sich bei den deutschen Spielen mehr oder weniger ab.

In der ARD werden die Gruppenspiele gegen Korea, Brasilien und Frankreich gezeigt; das ZDF sicherte sich die Übertragungen gegen Russland und Serbien. Bei einem potenziellen Halbfinale mit deutscher Beteiligung schaltet man am besten in die ARD, hingegen ist das eventuelle Endspiel mit den „Bad Boys“ um Christian Prokop im ZDF zu sehen.

Die WM-Spiele werden auf sechs Stadien verteilt, von denen vier ihren Sitz auf deutschem Boden haben. Die Lanxess-Arena in Köln, das Olympiastadion in München, die Barclaycard Arena in Hamburg und nicht zu vergessen die Mercedes-Benz Arena in Berlin sind die vier Anlaufstellen für alle Fans des Handball-Sports. Zusammen mit den dänischen Arenen ergibt sich eine durchschnittliche Kapazität von 14 462 Zuschauerplätzen, die für den ein oder anderen Hexenkessel sorgen sollen.

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