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Haie trotz Aufholjagd geschlagen

In München kämpften die Kölner Haie trotz 0:3-Rückstandes tapfer und kamen fast noch einmal zurück. Am Ende hieß es 2:3 (0:3, 1:0, 1:0).
Haie trotz Aufholjagd geschlagen

Alexander Sulzer und sein KEC hatten gegen Jason Jaffrey und den EHC RB München das Nachsehen (Foto: imago/GEPA Pictures)

Als Ben Hanowski in der 51. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:3 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung bei den mitgereisten Kölner Fans auf. Der KEC schien das viel zitierte Momentum auf seiner Seite zu haben, der Ausgleich war greifbar. Doch am Ende sollte es nicht sein, die Hypothek des verschlafenen ersten Drittels war gegen den amtierenden Deutschen Meister doch etwas zu groß.

Bereits nach zehn Minuten hatte es 0:3 aus Sicht der Domstädter gestanden, den ersten Treffer kasssierte das Team von Cory Clouston gar schon nach 26 Sekunden. Steve Pinizzotto erzielte per Nachschuss die frühe Münchener Führung (1.). Kurze Zeit später stellten die Gastgeber mit einem Doppelschlag die Weichen auf Heimsieg. Nach den Treffern von Pinizzotto (9., in Unterzahl) und Jon Matsumoto (10.) mussten sich die Kölner sogar Sorgen machen, in den noch zu spielenden 50 Minuten nicht vollends unter die Räder zu kommen.

Steigerung im zweiten Drittel

Die Drittelpause schien allerdings neue Kräfte bei den Gästen freizusetzen. Die Haie kamen nun besser ins Spiel und konnten dies auch in Zählbares ummünzen. Ben Hanwoski bugsierte die Scheibe per sehenswertem Schlenzer im Power-Play zwischen die Pfosten (31.). Allerdings blieben auch die Hausherren stets gefährlich und forderten Haie-Goalie Gustaf Wesslau mehrmals zum Eingreifen.

Nach dem 2:3-Anschlusstreffer durch Hanowski versuchte der KEC in den letzten zehn Spielminuten noch einmal alles. Doch auch der die Herunternahme von Wesslau zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte am Ende nichts mehr ein. So fiel die Analyse von Felix Schütz nach dem Spiel ernüchternd aus: „Wir haben bis jetzt nicht immer die besten Starts gehabt diese Saison. Lange Busfahrten nach Berlin, vorgestern nach München – aber das sind immer Ausreden“, wollte er die Niederlage nicht nur auf äußere Umstände schieben. Weiter gehts für den KEC am Freitag mit dem Spiel bei den Adlern aus Mannheim (19:30 Uhr).

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