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Haie: perfekter Playoff-Start

Die Kölner Haie setzen sich im ersten Viertelfinalduell mit 1:0 (0:0,1:0,0:0) in Mannheim durch und feiern in einer hart umkämpften Partie einen gelungen Playoff-Auftakt.

Das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie (vier Siege benötigt man zum Erreichen des Halbfinals) zwischen dem KEC und den Adlern entwickelte sich exakt so, wie ausnahmslos alle Experten, inklusive beider Trainer, vor dem ersten Bully gemutmaßt hatten: Es trafen zwei äußerst diszipliniert zu Werke gehende Abwehrreihen aufeinander. Die Zuschauer in der Mannheim SAP-Arena sahen ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem  letztlich Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden sollten.

Es waren schließlich die Hausherren, die im Mitteldrittel den entscheidenden Fehler begingen und so ins Hintertreffen gerieten. Haie-Kapitän John Tripp fing einen zu riskant gespielten Pass ab, setzte Rob Collins in Szene, der die Scheibe vor dem Tor querlegte und Philip Gogulla seinen ersten Playoff-Treffer ermöglichte (28.). Der Stürmer hatte nach lediglich fünf Hauptrundentreffern zuletzt in der Kritik gestanden.

Die rund 600 mitgereisten Kölner jubelten, mussten im Schlussdrittel aber lange um den Sieg zittern. Mannheim machte viel Druck, scheiterte aber immer wieder an der gut organisierten Haie-Abwehr. Pünktlich zum Playoff-Start zeigte sich auch KEC-Keeper Danny aus den Birken gewohnt sicher. Der „Torhüter des Jahres“ wehrte insgesamt 40 Schüsse ab und feierte am Ende verdientermaßen seinen Shutout.

In den Schlusssekunden wäre den Haien fast noch der zweite Treffer gelungen. Als die Adler alles nach vorne warfen und Nationalkeeper Dennis Endras durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzten, landete ein Schuss von John Tripp aufs leere Tor am Pfosten (59.).

„Das war ein sehr, sehr enges und ausgeglichenes Spiel“, sagte Haie-Coach Uwe Krupp nach spannenden und intensiven 60 ersten Playoff-Minuten. Im zweiten Spiel der Serie haben die Haie am Mittwoch (19.30 Uhr) in eigener Halle die Chance, ihre Ausgangsposition weiter zu verbessern. Dafür wird aber mindestens wieder eine Leistung nötig sein, wie sie die Kölner in Mannheim ablieferten.

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