Köln.Sport

Haie mit dem Rücken zur Wand

Der KEC verliert erneut deutlich gegen die Grizzlys Wolfsburg. Das Halbfinale der Playoffs ist durch die Niederlage in weite Ferne geraten.

Patrick Hager (mitte) und die Kölner Haie bekamen gegen die Grizzlys erneut beim ersten Unterzahlspiel ein Gegentor (Foto: imago/Eibner)

Wer dachte die Kölner Haie würden in Spiel Vier der Serie gegen die Grizzlys Wolfsburg endlich mal so richtig aufdrehen und sich für die herbe 0:4-Niederlage in Spiel Drei revanchieren, der wurde bitter enttäuscht. Der KEC fand erneut überhaupt kein Mittel gegen clever aufspielende Gastgeber und kam mit 1:5 (0:1, 0:1, 1:3).

Die Parallelen zum Heimspiel am Sonntag waren von Anfang an erkennbar. Wieder geriet der KEC früh in Rückstand, wieder war es das erste Powerplay, das die Grizzlys zur Führung durch Nick Johnson nutzten (5.). Danach blieben die Hausherren am Drücker und ließen Köln nicht zur Entfaltung kommen. Im zweiten Drittel war den Haien dann anzumerken, dass sie dieses vorentscheidende Spiel drehen wollten, viele gefährliche Abschlüsse brachten sie trotz optischer Überlegenheit aber nicht zustande.

Die Wolfsburger hingegen zeigten sich, wie bereits in den vergangenen Spielen, effektiv. Per Konter erhöhte Brent Aubin in der 24. Minute auf 2:0. Im Anschluss riskierte Cory Clouston viel und ließ nichts unversucht, für mehr Gefahr vor dem Kasten von Felix Brückmann zu sorgen. Doch die Umstellung seiner Sturmreihen brachte ebenso wenig Erfolg wie das Powerplay-Spiel seiner Mannschaft. Insgesamt agierten die Domstädter viel zu harmlos.

Ganz anders die Grizzlys: Innerhalb weniger Minuten gelangen ihnen weitere drei Treffer (47., 51., 51.). Damit war das Spiel entschieden, das Tor von Christian Ehrhoff kurz vor Schluss war allenfalls Ergebniskosmetik. Durch diese Niederlage liegen die Haie nun in der „Best of Seven“-Serie mit 1:3 zurück und stehen somit mit dem Rücken zur Wand. Jede weitere Niederlage würde das Ende ihrer Titelträume bedeuten. Das nächste Spiel steigt am Freitag (17.3., 19:30) in der Lanxess Arena.

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