Köln.Sport

Hätte Arena-Verkauf Folgen für die Haie?

Die Lanxess-Arena, Heimspielstätte der Kölner Haie, soll zum Verkauf stehen. Quelle: IMAGO

Die Lanxess-Arena soll zum Verkauf stehen, und das schon bald. Welche Folgen hätte das für die Kölner Haie, die ihre Heimspiele in der Arena austragen?

Laut einem Artikel des morgen erscheinenden „Manager Magazins“ planen die Eigner (Oppenheim-Esch-Fonds) der Lanxess-Arena den Verkauf der Multifunktionshalle in Deutz. Dies gehe aus der Einladung zu einer Gesellschafterversammlung hervor, die Geschäftsführer Josef Esch an die Zeichner des Fonds versandt haben soll, berichtet das Magazin.

Müssen die Haie nun um ihre Heimspielstätte bangen? Und droht mit einem Eigner-Wechsel Sportveranstaltungen wie dem jährlichen Handball-Champions-League-Turnier „Final4“ in Köln das Aus? „Wenn es zum Verkauf kommen sollte, tangiert es die Arena Management GmbH als Betreibergesellschaft nicht“, erklärte Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher gegenüber Köln.Sport. Grund dafür seien langfristige geschlossene Verträge.

Beim Verkauf soll der Megakomplex in fünf Teile aufgespalten werden: die ehemalige Kölnarena selbst, die mit 18.500 Plätzen eine der größten Veranstaltungshallen Europas ist, die Trainingshalle „Haie-Zentrum“, zwei Bürohäuser (von der Stadtverwaltung angemietet) sowie ein Parkhaus.

Durch die Teilung hoffen die 70 Fondszeichner, mehr Kaufinteressenten anzuziehen. Innerhalb von zwei Monaten nach Gesellschafterbeschluss soll das Verkaufsmandat erteilt werden. Investiert hatten die Fondszeichner einst insgesamt etwa 320 Millionen Euro in das Projekt. Etwa zwei Drittel davon wollen sie sich über den Verkauf wieder zurückholen.

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